Die neue Gesellschaft für bildende Kunst ist ein 1969 mit basisdemokratischen Strukturen gegründeter Kunstverein, der bis heute nach diesen Prinzipien geführt wird. Die Mitglieder bestimmen das Programm im Kollektiv und wählen gemeinsam aus, welche Projekte unterstützt und realisiert werden. Seit 1992 befinden sich die Ausstellungsräume in einer ehemaligen Tresorfabrik in der Oranienstraße in Kreuzberg.

 

Der Schwerpunkt der Projekte ist zeitgenössische Kunst, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und Tendenzen beschäftigt, etwa der Stellung der Frau in der Gesellschaft, Sexualität und Genderfragen, Migration, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Zur Präsentation werden verstärkt visuelle Medien oder Performances genutzt.

 

Die Ausstellungen und Projekte sind sicherlich nicht für jeden Geschmack geeignet. Politisch steht die nGbK eher links, was sich natürlich in ihren Schauen widerspiegelt. Dennoch ein wichtiger Ort, um sich über kulturelle, ökonomische oder urbanistische Positionen und Entwicklungen durch und mit der Kunst auseinanderzusetzen.

 

Der Eingang führt durch den Buchladen Kisch & Co - ein längeres Stöbern hier lohnt sich ebenfalls sehr. 

 

Oranienstrasse 25 – Kreuzberg / 030 6165 13 0 / Mo-Mi 12:00 – 19:00, Fr-So 12:00 – 19:00 /  www.ngbk.de  / Bus M26 OranienstrasseXAdalbertstrasse – U1- U8 Kottbuser Tor    

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Berlin 18/19 – 23.November 2018 – 19.Mai 2019

Die Sonderausstellung im Märkischen Museum widmet sich den Geschehnissen der Novemberrevolution in Berlin und ihren bis heute sichtbaren Nachwirkungen. Was passierte nach dem 9. November 1918 an der Spree? Wie sah der Revolutionsalltag der Berlinerinnen und Berliner aus? Welche Vorgeschichte hatte der Januaraufstand von 1919, und warum wurden im März desselben Jahres ganze Stadtviertel zum Bürgerkriegsgebiet? Die Sonderausstellung zeigt das großstädtische Leben in der Revolutionsphase und beleuchtet die Hintergründe der Gewalteskalation. Alle Infos - hier