Die neue Gesellschaft für bildende Kunst ist ein 1969 mit basisdemokratischen Strukturen gegründeter Kunstverein, der bis heute nach diesen Prinzipien geführt wird. Die Mitglieder bestimmen das Programm im Kollektiv und wählen gemeinsam aus, welche Projekte unterstützt und realisiert werden. Seit 1992 befinden sich die Ausstellungsräume in einer ehemaligen Tresorfabrik in der Oranienstraße in Kreuzberg.

 

Der Schwerpunkt der Projekte ist zeitgenössische Kunst, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und Tendenzen beschäftigt, etwa der Stellung der Frau in der Gesellschaft, Sexualität und Genderfragen, Migration, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Zur Präsentation werden verstärkt visuelle Medien oder Performances genutzt.

 

Die Ausstellungen und Projekte sind sicherlich nicht für jeden Geschmack geeignet. Politisch steht die nGbK eher links, was sich natürlich in ihren Schauen widerspiegelt. Dennoch ein wichtiger Ort, um sich über kulturelle, ökonomische oder urbanistische Positionen und Entwicklungen durch und mit der Kunst auseinanderzusetzen.

 

Der Eingang führt durch den Buchladen Kisch & Co - ein längeres Stöbern hier lohnt sich ebenfalls sehr. 

 

Oranienstrasse 25 – Kreuzberg / 030 6165 13 0 / Mo-Mi 12:00 – 19:00, Fr-So 12:00 – 19:00 /  www.ngbk.de  / Bus M26 OranienstrasseXAdalbertstrasse – U1- U8 Kottbuser Tor    

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1000x Berlin. Das Online-Portal zur Stadtgeschichte

1000 Fotografien aus den Sammlungen der Berliner Bezirksmuseen und des Stadtmuseums Berlin geben einen faszinierenden Einblick in die Stadtgeschichte. Aus Anlass des 100. Jubi­lä­ums von Groß-Ber­lin erzäh­len sie von einer Groß­stadt, die 1920 durch Par­laments­be­schluss aus Städ­ten, Landgemeinden und Gutsbezirken zusammen­gefügt wurde. 150 thematische Fotoserien zeigen, wie sich das Bild Berlins von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart verändert hat. Alle Infos – hier

 

Zu wenig Parfüm, zu viel Pfütze.“ Hans Baluschek zum 150. Geburtstag - 12.Mai - 27.September 2020

Hans Baluschek war scharfer Beobachter, brillanter Künstler und engagierter Chronist seiner Zeit. Schon früh konfrontierte der 1870 geborene Maler, Grafiker und Illustrator das Publikum mit ungewohnt realistischen Darstellungen des Berliner Lebens. Ihn interessierten die Folgen der Industrialisierung, die Lebensumstände des Proletariats, Armut, Hunger und Verwahrlosung in den unteren Gesellschaftsschichten einer großen Stadt. Zum 150. Geburtstag des Künstlers zeigt die Ausstellung im Bröhan-Museum nun einen umfassenden Überblick seines Werkes und spannt dabei einen Bogen vom Kaiserreich bis in die Jahre der Weimarer Republik. Alle Infos – hier.     

 

Stasi in Berlin – noch bis 31.Dezember 2020

Die Sonderausstellung „Stasi in Berlin“ der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen zeigt die Dimensionen der staatlichen Repression durch den Staatssicherheitsdienst der DDR sowohl in der Hauptstadt der DDR als auch in West-Berlin. Auf einem begehbaren, 160 qm großen Luftbild erkunden die Besucher mit Hilfe von Tablets zahlreiche Dienstobjekte und tausende konspirative Wohnungen. Fotos, Videos und Schriftstücke verdeutlichen das Ausmaß der Überwachung. Alle Infos – hier.

 

Fast Fashion – 27.September 2019 – 02. August 2020

Die Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode “ wirft einen kritischen Blick auf die Folgen des Modekonsums für Produzenten und Umwelt und regt die Besucher an, sich engagiert mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen. Alle Infos – hier