Off der hippen und touristischen Torstrasse findet sich diese elegante Bar, bennant nach dem legendären Rheingold Express, der in den 1920er Jahren Deutschland mit der Schweiz verband. Das Reingold ist eine Classic American Cocktailbar mit braunen, schweren Ledersofas, einem 17m langen Holztresen, sie ahnen es inzwischen ich liebe das, indirektem warmen Licht und über allem auf Tapete das Bildniss von Erika und Klaus Mann, legendäre aber stilvolle Trinker beide. Dieses Setting gibt den Rahmen für eine der besten Bars Berlins.  

 

Auf der Karte findet sich eine große Auswahl an Cocktails, Focus der Rezepte sind Klassiker aus den 1920er und 1930er Jahren; hinzu kommen Eigenkreationen und saisonale Drinks aus selbstgemachtem Sirup und frischen Säften und Cocktails mit Küchenkräuteren, Gewürze und Aromen kombiniert mit hochwertigen Spirituosen. Das ist ungewohnt aber durchaus schmackhaft und sehr gut zu trinken.

 

Das Team wird in der angegliederten Barschule Berlin ausgebildet, das garantiert die Professionalität und unterstreicht den Anspruch. Das ist hier keine Location, die vorübergehnd angesagt ist, das Reingold ist ein konstanter Ort des guten Trinkens. Einziges Manko: wenn es voll ist, ist es sehr laut und der Service verliert ein bißchen den Überblick. Das Publikum ist mittig und international - Medienleute, Werber, Politik aber auch einige Touristen.  

 

Novalisstraße 11 – Mitte / 030 283 87676 / Tgt 21:00- open end  / www.reingold.de /U8 Rosenthaler Platz – S-Bahn Hackescher Markt     

News

1000x Berlin. Das Online-Portal zur Stadtgeschichte

1000 Fotografien aus den Sammlungen der Berliner Bezirksmuseen und des Stadtmuseums Berlin geben einen faszinierenden Einblick in die Stadtgeschichte. Aus Anlass des 100. Jubi­lä­ums von Groß-Ber­lin erzäh­len sie von einer Groß­stadt, die 1920 durch Par­laments­be­schluss aus Städ­ten, Landgemeinden und Gutsbezirken zusammen­gefügt wurde. 150 thematische Fotoserien zeigen, wie sich das Bild Berlins von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart verändert hat. Alle Infos – hier

 

Zu wenig Parfüm, zu viel Pfütze.“ Hans Baluschek zum 150. Geburtstag - 12.Mai - 27.September 2020

Hans Baluschek war scharfer Beobachter, brillanter Künstler und engagierter Chronist seiner Zeit. Schon früh konfrontierte der 1870 geborene Maler, Grafiker und Illustrator das Publikum mit ungewohnt realistischen Darstellungen des Berliner Lebens. Ihn interessierten die Folgen der Industrialisierung, die Lebensumstände des Proletariats, Armut, Hunger und Verwahrlosung in den unteren Gesellschaftsschichten einer großen Stadt. Zum 150. Geburtstag des Künstlers zeigt die Ausstellung im Bröhan-Museum nun einen umfassenden Überblick seines Werkes und spannt dabei einen Bogen vom Kaiserreich bis in die Jahre der Weimarer Republik. Alle Infos – hier.     

 

Stasi in Berlin – noch bis 31.Dezember 2020

Die Sonderausstellung „Stasi in Berlin“ der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen zeigt die Dimensionen der staatlichen Repression durch den Staatssicherheitsdienst der DDR sowohl in der Hauptstadt der DDR als auch in West-Berlin. Auf einem begehbaren, 160 qm großen Luftbild erkunden die Besucher mit Hilfe von Tablets zahlreiche Dienstobjekte und tausende konspirative Wohnungen. Fotos, Videos und Schriftstücke verdeutlichen das Ausmaß der Überwachung. Alle Infos – hier.

 

Fast Fashion – 27.September 2019 – 02. August 2020

Die Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode “ wirft einen kritischen Blick auf die Folgen des Modekonsums für Produzenten und Umwelt und regt die Besucher an, sich engagiert mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen. Alle Infos – hier