Bereits im 19Jhdt wurde das Gebäude des Alten Kruges als Gaststätte genutzt und bis auf einige Modernisierungen hat sich das Häuserensemble seitdem auch nicht groß verändert. Der Biergarten hat 500 Plätze, und einzigartig in Berlin, bis zu diesem Jahr ausschließlich Bedienbereich; zur Saisoneröffnung 2016 ist aber nun auch ein Selbstbedienungsbereich dazugekommen. Sicherlich eine gute Entscheidung in der Lage so nahe der FU. Die Speisekarte bildet die Klassiker für jeden ab – Flammkuchen, Wiener Schnitzel, Berliner Kalbsleber, Maultaschen oder Burger. Nichts wirklich überraschendes bei den Gerichten weder in die eine noch in die andere Richtung, aber der Alte Krug hat ja auch nicht den Anspruch das Essen neu zu erfinden; grunsolide, deutsche Hausmannskost bekommt man hier. Und auchdie Nicht-Biertrinker kommen auf ihre Kosten – die Karte hat ein paar ordentliche Positionen an Flaschen aus Deutschland, Frankreich und Italien im Program.     

  

Das Publikum ist bunt gemischt – Studierende vor, nach oder während der Vorlesungen, Professoren und Verwaltungsangestellte der FU und alle anderen Nachbarn sowieso. Man sitzt unter alten Buchen und Eichen und entlässt sich für ein paar Stunden in eine ruhigere Welt. Einziger Wermutstropfen – die Hollywoodschaukeln sind nicht mehr da.     

       

Königin-Luise-Strasse 52 - Dahlem / 030 832 7000 / tgl ab 10:00 / www.alter-krug-berlin.de/ U3 Dahlem Dorf – M11 Dahlem Dorf    

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Berlin in der Revolution 1918/19 – 09.November 2018-03.März 2019

Die Aufnahmen der Pressefotografen, insbesondere der Gebrüder Haeckel und von Willy Römer, erzählen fotografisch von der Revolution 1918/19. Ihre Aufnahmen sind auch als historische Quellen zu lesen, die etwa erkennen lassen, dass nicht nur Arbeiter und Soldaten Akteure der Revolution waren. Zugleich wird auf den Film wie auf die Unterhaltungskultur im Winter 1918/19 eingegangen, um ein authentischeres Bild von den Revolutionsmonaten und der bestehenden Parallelwelt zu vermitteln. Denn die teils kriegerische Gewalt gehörte ebenso dazu, wie die Lust an den Vergnügungen. Alle Infos – hier

Berlin 18/19 – 23.November 2018 – 19.Mai 2019

Die Sonderausstellung im Märkischen Museum widmet sich den Geschehnissen der Novemberrevolution in Berlin und ihren bis heute sichtbaren Nachwirkungen. Was passierte nach dem 9. November 1918 an der Spree? Wie sah der Revolutionsalltag der Berlinerinnen und Berliner aus? Welche Vorgeschichte hatte der Januaraufstand von 1919, und warum wurden im März desselben Jahres ganze Stadtviertel zum Bürgerkriegsgebiet? Die Sonderausstellung zeigt das großstädtische Leben in der Revolutionsphase und beleuchtet die Hintergründe der Gewalteskalation. Alle Infos - hier