Sehr angesagter Ort aber trotzdem stimmt die Mischung im Berliner Ableger des Brooklyner Lokals; die Karte, das  Ambiente, ja sogar die Tapete sind fast identisch mit dem amerikanischen Original. Heutzutage machen ja mehr solche Läden in Berlin auf, die man sich früher nur in New York vorstellen konnte, zum Beispiel das Prachtwerk in Neukölln. (Besprechung bald hier) aber das House of Small Wonder bietet eben noch den transatlantischen Bonus. Inspiriert ist das House von Japan mit Comfort Food und legt Wert auf ökologische und regionale Lebensmittel.  

 

Der All-day-Brunch ist New York Style, das Lunch Menü hat dann aber sehr eindeutige japanische Einflüsse. Sehr gut war das Onigri Set mit Miso Suppe oder der Wassermelonen Salat mit Feta und Kürbissamen. Gerade bei Gerichten mit wenigen ausgewählten Zutaten zeigt sich ja immer, ob die Küche sich auf ihr Handwerk versteht. Die Sandwiches sind nicht wirklich originell -  Avocado & Ziegenkäse oder Brie & Feigenmarmelade – aber die Produkte sind hochwertig und somit auch das Endprodukt auf dem Teller. Da fehlt die Originalität überhaupt nicht, denn alle Speisen & Getränke sind überaus liebevoll angerichtet, was in Zeiten von Food Porn in einer hippen Location ja auch nicht unwichtig ist. Seien Sie also nicht überrascht, wenn um Sie herum heftigst geknipst wird. Das House ist einer der momentan bevorzugten Treffpunkte der Start Upper und Werber von Mitte.     

 

Für ein ausgiebiges Frühstück oder einen schnellen Lunch in Mitte dennoch eine sehr empfehlenswerte Adresse.     

 

Johannisstraße 20 – Mitte / 030 275 82 877 / tgl. 09:00 - 17:00 / www.houseofsmallwonder.de / U6 Oranienburger Tor– S-Bahn Oranienburger Strasse  / Preise - €   

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

News

1000x Berlin. Das Online-Portal zur Stadtgeschichte

1000 Fotografien aus den Sammlungen der Berliner Bezirksmuseen und des Stadtmuseums Berlin geben einen faszinierenden Einblick in die Stadtgeschichte. Aus Anlass des 100. Jubi­lä­ums von Groß-Ber­lin erzäh­len sie von einer Groß­stadt, die 1920 durch Par­laments­be­schluss aus Städ­ten, Landgemeinden und Gutsbezirken zusammen­gefügt wurde. 150 thematische Fotoserien zeigen, wie sich das Bild Berlins von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart verändert hat. Alle Infos – hier