Frühstück in Berlin

Frühstückszeit war in Berlin schon immer ein etwas anderer Begriff als in vielen anderen Städten. Frühstück bis 16:00 ist immer noch die Norm, was sich allerdings im Laufe der Jahre  geändert hat, ist was da auf die Teller kommt.

 

Kein Käse-Wurst-Aufschnitt-Allerlei oder die im Nachhinein doch furchtbar anmutenden Brunch Buffets der 90er Jahre, sondern anspruchsvolle Gerichte, handwerklich auf höchstem Niveau, mit hochwertigen, oft saisonalen Zutaten. Und internationaler ist es auch geworden das Frühstück in Berlin – Pancakes, Eier Benedict oder Royale, Crêpes, Waffeln, vegan oder nicht, viel Obst, viel Müsli, Körner. Alternative Getreidesorten werden serviert, aber auch die gute alte Stulle ist zurückgekehrt, nur, dass sie heute aus Sauerteigbrot zubereitet wird und die Aufstriche auch wesentlich gesünder und abwechslungsreicher sind als noch vor einigen Jahren.

 

Es gibt ja kaum etwas Entspannteres als ein ausgiebiges Frühstück, allein, zu zweit oder in der Gruppe mit Zeitung oder ohne; die Tage scheinen endlos zu sein. 

News

1000x Berlin. Das Online-Portal zur Stadtgeschichte

1000 Fotografien aus den Sammlungen der Berliner Bezirksmuseen und des Stadtmuseums Berlin geben einen faszinierenden Einblick in die Stadtgeschichte. Aus Anlass des 100. Jubi­lä­ums von Groß-Ber­lin erzäh­len sie von einer Groß­stadt, die 1920 durch Par­laments­be­schluss aus Städ­ten, Landgemeinden und Gutsbezirken zusammen­gefügt wurde. 150 thematische Fotoserien zeigen, wie sich das Bild Berlins von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart verändert hat. Alle Infos – hier

 

Zu wenig Parfüm, zu viel Pfütze.“ Hans Baluschek zum 150. Geburtstag - 12.Mai - 27.September 2020

Hans Baluschek war scharfer Beobachter, brillanter Künstler und engagierter Chronist seiner Zeit. Schon früh konfrontierte der 1870 geborene Maler, Grafiker und Illustrator das Publikum mit ungewohnt realistischen Darstellungen des Berliner Lebens. Ihn interessierten die Folgen der Industrialisierung, die Lebensumstände des Proletariats, Armut, Hunger und Verwahrlosung in den unteren Gesellschaftsschichten einer großen Stadt. Zum 150. Geburtstag des Künstlers zeigt die Ausstellung im Bröhan-Museum nun einen umfassenden Überblick seines Werkes und spannt dabei einen Bogen vom Kaiserreich bis in die Jahre der Weimarer Republik. Alle Infos – hier.     

 

Stasi in Berlin – noch bis 31.Dezember 2020

Die Sonderausstellung „Stasi in Berlin“ der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen zeigt die Dimensionen der staatlichen Repression durch den Staatssicherheitsdienst der DDR sowohl in der Hauptstadt der DDR als auch in West-Berlin. Auf einem begehbaren, 160 qm großen Luftbild erkunden die Besucher mit Hilfe von Tablets zahlreiche Dienstobjekte und tausende konspirative Wohnungen. Fotos, Videos und Schriftstücke verdeutlichen das Ausmaß der Überwachung. Alle Infos – hier.

 

Fast Fashion – 27.September 2019 – 02. August 2020

Die Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode “ wirft einen kritischen Blick auf die Folgen des Modekonsums für Produzenten und Umwelt und regt die Besucher an, sich engagiert mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen. Alle Infos – hier