Betty N'Caty

Ein Geheimtipp ist das Betty’N Caty nicht; seit Jahren zählt das kleine, nur 25 Plätze umfassende Café zu den beliebtesten Frühstücks-Locations im Prenzlauer Berg. Seit Frühjahr gibt es nur wenige Schritte vom Stammhaus eine zweite Dependance in den Räumen des ehemaligen Anita Wronski. Zum Glück muss man sagen, denn Laden #1 platzte wirklich regelmäßig aus allen Nähten und auch heute kann es bei vollbesetztem Haus etwas laut werden und im Winter sieht man vor lauter Kondenswasser an den Fenstern den Wasserturm nicht mehr. Wer sicher gehen will, einen Platz zu finden, sollte - in beiden Cafés – unbedingt reservieren.

 

Was das Betty’N Caty von vielen anderen Läden rund um den Wasserturm unterscheidet ist die Liebe zum Detail und die Professionalität mit der agiert wird. Möbel und Geschirr stammen von Antiquitätenmärkten aus Südfrankreich, der messingbeschlagene Tresen strahlt Wärme aus, die Ecken sind mit bequemen Sitzbänken möbliert und die Kellner sind super freundlich und aufmerksam.

 

Klassiker sind die Acai-Bowl mit Joghurt und Granola, das Avocado Brot mit pochiertem Ei und die frisch gepressten Smoothies.

 

Wir hatten das Avocado Sandwich mit Frischkäse, Gurke und Kresse; die Avocado war genau reif, hatte einen Hauch von Zitronensaft und das dunkle, fluffige Körnerbrot war nicht zu schwer. Das pochierte Ei, klassisch mit dezentem Geschmack des Essigs im Pochierwasser, mit Baked Beans, Manchego und Sauerteigbrot hatte einen schönen dickflüssigen Dotter.

 

Die Lunch Specials werden täglich auf der Tafel angezeigt und wem am Nachmittag der Sinn nicht mehr nach Frühstück steht; die frischgebackenen Rosinenschnecken und – glutenfreie – Kuchen wissen ebenfalls zu überzeugen und sind jede Sünde wert.

 

Knaackstraße 8 & 26 – Prenzlauer Berg / 030 9120 6850 / #8: Mo-Fr 08:00-18:00 Sa 09:00-18:00 So 10:00-18:00 - #26: Mo-Fr 08:00-23:00 Sa 09:00-23:00 So 09:00-22:00 / www.facebook.com/bettyncaty / U2 Senefelder Platz – Tram M2 Knaackstraße / Preise €€

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Rufus Katzer Mallorca Krimis (Sonntag, 03 Dezember 2017 18:37)

    Ein Tipp so toll wie alle anderen. Tauche immer wieder gern in meine alte Heimatstadt ein.Mallorca Krimis

  • #2

    Charlotte@fortsetzungberlin (Sonntag, 03 Dezember 2017 19:51)

    Danke - ich freue mich, wenn die Tipps bei meinen Lesern ankommen.

News

 

Jazz in den Ministergärten – 18.Oktober 2019

 

Die Landesvertretungen Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen,  Rheinland-Pfalz, Saarland, und Schleswig-Holstein präsentieren besten Jazz aus ihren Bundesländern. 16 Bands sorgen für feine Klangerlebnisse – alle Infos hier. 

 

Berlin Food Week – 21.-27.Oktober 2019

 

Die Berlin Food Week ist das vielfältigste Food-Festival Deutschlands: Seit 2014 präsentieren sich hier in der ganzen Stadt Köche, Gastronomen, Food-Entrepreneure, Manufakturen und Marken aus Berlin, Deutschland und der Welt. Sie alle vereint die Berlin-typische Leidenschaft dafür, Neues auszuprobieren, Stile zu mixen und mutige Experimente zu machen. Und der Spaß daran, die Food-Metropole mit all ihren kulinarischen Facetten zu feiern, zu schmecken und zu erleben. Alle Infos – hier.

 

3 Tage Kunst – Messe für Gegenwartskunst – 01.-03.November 2019 

 

Die Messe „3 Tage Kunst“ ist eine temporäre Plattform Künstler, die im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf leben und arbeiten. Ausgewählt von einer unabhängigen Fachjury präsentieren sie ihre Werke in der Kommunalen Galerie Berlin. Die kunstinteressierte Öffentlichkeit hat Gelegenheit, aktuelle Werke unterschiedlicher Genres zu entdecken: Fotografie, Druckgrafik, Malerei und Objekte. Weitere Informationen  - hier.

 

Schöneberger Art – 02.-03.November 2019

 

Bereits zum zwölften Mal findet in diesem Jahr der Rundgang durch offene Ateliers und Galerien satt; 87 Künstler und 12 Galerien sind beteiligen sich und zeigen die vielfältige Kunstszene in Schöneberg. Alle Infos – hier   

 

Jüdische Kulturtage 07.-17.November 2019

 

Die Jüdischen Kulturtage bieten einen Einblick in die jüdische Kultur in ihrer Vielfalt. Mit Jazz, Soul, Pop, Rock, Weltmusik, Synagogaler Musik, Klassik, Comic, Literatur, Vorträgen, öffentlichen Gottesdiensten und einem großen Fest bieten die Festivaltage auch nichtjüdischen Besuchern die Möglichkeit, das jüdische Leben kennenzulernen. Mehr Informationen – hier.