Der Karl-August-Platz wurde 1894 in Erweiterung der Entstehung des Viertels um den Stuttgarter Platz als Kirch-, Markt- und Schmuckplatz mit Rasenstücken und Gehölzen angelegt. Die rasant wachsende Bevölkerung Berlins verlangte nach Entwicklung immer weiterer Wohngegenden: Im Stil der Zeit baute man nicht nur prächtige Jugendstilhäusern, sondern legte auch Wert darauf, die Straßenzüge durch Plätze, die der Erbauung der Bevölkerung dienen sollten, anzulegen. Benannt ist der Platz nach dem Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach.   

 

Der Zweite Weltkrieg richtete relativ große Schäden an, dennoch hat der Karl-August-Platz sich seinen Charme bis heute erhalten können. Die Nebenstraßen sind verkehrsberuhigt, so dass man in den Cafes und Restaurant entspannt sitzen kann. Das Publikum ist im positiven Sinne Bohemian, genussorientiert und qualitätsbewusst; Charlottenburg war nie ein Arbeiterbezirk und in dieser Tradition lebt man auch noch heute. Mittwochs & samstags ist Wochenmarkt und vor allem samstags, wenn knapp 100 Händler ihre Ware feil bieten, gibt es kaum einen schöneren Markt in Berlin. Über allem wacht die Trinistaskirche mit ihrer erhabenen Backsteinfassade. 

      

Charlotteburg / U2 Deutsche Oper – U7 Wilmersdorfer Straße – Bus 101 Goethestraße 

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