Der Karl-August-Platz wurde 1894 in Erweiterung der Entstehung des Viertels um den Stuttgarter Platz als Kirch-, Markt- und Schmuckplatz mit Rasenstücken und Gehölzen angelegt. Die rasant wachsende Bevölkerung Berlins verlangte nach Entwicklung immer weiterer Wohngegenden: Im Stil der Zeit baute man nicht nur prächtige Jugendstilhäusern, sondern legte auch Wert darauf, die Straßenzüge durch Plätze, die der Erbauung der Bevölkerung dienen sollten, anzulegen. Benannt ist der Platz nach dem Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach.   

 

Der Zweite Weltkrieg richtete relativ große Schäden an, dennoch hat der Karl-August-Platz sich seinen Charme bis heute erhalten können. Die Nebenstraßen sind verkehrsberuhigt, so dass man in den Cafes und Restaurant entspannt sitzen kann. Das Publikum ist im positiven Sinne Bohemian, genussorientiert und qualitätsbewusst; Charlottenburg war nie ein Arbeiterbezirk und in dieser Tradition lebt man auch noch heute. Mittwochs & samstags ist Wochenmarkt und vor allem samstags, wenn knapp 100 Händler ihre Ware feil bieten, gibt es kaum einen schöneren Markt in Berlin. Über allem wacht die Trinistaskirche mit ihrer erhabenen Backsteinfassade. 

      

Charlotteburg / U2 Deutsche Oper – U7 Wilmersdorfer Straße – Bus 101 Goethestraße 

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Die Aufnahmen der Pressefotografen, insbesondere der Gebrüder Haeckel und von Willy Römer, erzählen fotografisch von der Revolution 1918/19. Ihre Aufnahmen sind auch als historische Quellen zu lesen, die etwa erkennen lassen, dass nicht nur Arbeiter und Soldaten Akteure der Revolution waren. Zugleich wird auf den Film wie auf die Unterhaltungskultur im Winter 1918/19 eingegangen, um ein authentischeres Bild von den Revolutionsmonaten und der bestehenden Parallelwelt zu vermitteln. Denn die teils kriegerische Gewalt gehörte ebenso dazu, wie die Lust an den Vergnügungen. Alle Infos – hier

Around the World in 14 Films 22.November – 01.Dezember 2018

Bereits zum 13. Mal findet das Filmfestival "Around the World in 14 Films" satt. Eine cineastische Weltreise mit außergewöhnlichen Filmen des jungen Weltkinos. Alle Filme sind Deutschland - bzw. Berlin Premieren, liefen aber bereits bei den Festivals in Cannes, Venedig, Locarno, Toronto oder San Sebastián und wurden dort begeistert aufgenommen. Mehr Infos – hier

Berlin 18/19 – 23.November 2018 – 19.Mai 2019

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Französische Filmwoche 28.November – 05.Dezember 2018

 

Auf dem Programm der Französischen Filmwoche 2018 zahlreiche Deutschlandpremieren französischer und frankophoner Filme. Zum 18. Mal wird die Französische Filmwoche zu einem Forum der Begegnung und des Austauschs. Alle Infos – hier