von Fridolin freudenfett (Peter Kuley) (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons
von Fridolin freudenfett (Peter Kuley) (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons

Bis 1889 war der – damals unbebaute – Klausenerplatz der Reitplatz des Garde du Corps Regiments, eines Kürasserieregiments der Garde Kavallerie des Preußischen Heeres, die in den Kasernen im gegenüberliegenden Schloss Charlottenburg stationiert waren. Nach dem Willen des legendären Stadtplaners James Hobrecht, dessen Bebauungsplan für die Umgebung Berlins 1862 in Kraft trat, sollte er ein von städtischer Bebauung umgebener Schmuckplatz werden. 1887 wurde der Platz zu Ehren des Prinzen Friedrich Karl Nikolaus von Preußen benannt, eines Hohenzollernprinzen, der sich im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 ausgezeichnet hatte. Der Karl-Friedrich-Platz wurde mit Linden bepflanzt, es wurden Grünflächen angelegt aber es wurde auch Platz für einen Marktplatz ausgewiesen und, damals nicht selbstverständlich, eine öffentliche Bedürfnisanstalt erbaut. Heinrich Zille, der bis heute unvergessene Grafiker und Zeichner, lebte um die Ecke und entdeckte hier in den Seitenstraßen auch sein " Milljöh".   

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Platz nach dem von den Nationalsozialisten ermordeten Führer der Katholischen Aktion in Berlin, Erich Klausener, umbenannt.

 

Heute ist der Klausenerplatz das Zentrum des gleichnamigen Kiezes. Da wir hier in Nord Charlottenburg sind, stimmt die Mischung aus Familien, jungen Leuten und Rentnern, alle mit den verschiedensten internationalen Hintergründen. Es gibt Cafes, Kneipen, kiezige Läden und dienstags & freitags einen Wochenmarkt, der als Treffpunkt des gesamten Viertels gilt. Da sieht man die  schick gemachten Charlottenburger Seniorinnen neben der Großstadtmutter, den Genießer neben den Charlottenburger Trinkern und alle verstehen sich hier gut. Das Viertel ist seit jeher ein Anziehungspunkt für Kulturschaffende, die die unaufgeregte Atmosphäre prägen. Der Klausenerplatz ist lebendig und hat bisher die Zeitenwenden und die Veränderungen der Metropole gut überstanden. Hoffen wir, dass das so bleibt.        

  

Charlottenburg / S-Ringbahn Westend – Bus M45 Klausenerplatz – U2 Sophie Charlotte Platz

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Die Berlin Biennale ist das Forum für zeitgenössische Kunst in Berlin. Sie findet alle zwei Jahre an variierenden Orten in Berlin statt und wird von unterschiedlichen Konzepten bekannter Kuratoren geprägt. Die Veranstaltungen im Rahmen des öffentlichen Programms «I’m Not Who You Think I’m Not» finden an vielen verschiedenen Orten in Berlin statt. Am 8. Juni 2018 wird die Berlin Biennale um 19 Uhr zeitgleich an allen Ausstellungsorten eröffnet. Alle  Orte sind an diesem Abend bis 22 Uhr zugänglich und der Eintritt ist kostenlos. Mehr Infos – hier.  

 

Die Schönheit der Großen Stadt – ab 23.02.18 Museum Ephraim Palais

Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt Berlin und die dahinter verborgene Schönheit, für die Malerei die Augen öffnen kann. 120 Berliner Bilder zeigen, wie Künstler von Gaertner bis Fetting „Die Schönheit der großen Stadt“ gesehen haben. Infos – hier