Erneut ein Platz, der bereits im Hobrecht- Plan von 1862 ausgewiesen war. Nach seiner Fertigstellung 1887 wurde er nach Friedrich Karl von Savigny, dem Begründer des Privatrechts, benannt. 1896 eröffnete ein Bahnhof der Stadtbahn und schloss die Gegend damit an die Innenstadt und das Zentrum um die Friedrichstrasse perfekt an. Die Kantstrasse teilt den Blockplatz in zwei gleiche Hälften, das war aber schon im Kaiserreich so und ist nicht der Neuzeit geschuldet. Um den Platz klassizistische Prachtbauten – auch hier wohnte schon immer das Bürgertum, wobei die Wohnungen heutzutage wohl keine Zimmerfluchten von 15 oder mehr Räumen mehr haben dürften.       

 

Nur ein paar Schritte vom Kurfürstendamm entfernt, ist der Savignyplatz eine grüne Oase; mit alten Bäumen, blühenden Stauden und Sträuchern bietet er einen Ort des Aufatmens und Entdeckens. Berlin ist hier erwachsen. Zu Mauerzeiten gehörte die Gegend zu den bevorzugten Wohn - & Ausgehgebieten der Berliner Künstler und Intellektuellen. Die legendäre Paris Bar ist z.B. nur wenige Schritte entfernt oder das Florian; beide sind auch heute noch Treffpunkte für bekannte Schauspieler, Künstler oder Galeristen. In den umliegenden Straßen finden Sie jede Menge entdeckenswerter Geschäfte, mit sorgfältig kuratiertem Angebot. Billig ist es hier nicht, aber das Flair ist einnehmend und im besten Sinne einer Metropole würdig. 

 

Charlottenburg / Stadtbahn Savignyplatz – Bus M49 oder Bus X34 Savignyplatz

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Berlin in der Revolution 1918/19 – 09.November 2018-03.März 2019

Die Aufnahmen der Pressefotografen, insbesondere der Gebrüder Haeckel und von Willy Römer, erzählen fotografisch von der Revolution 1918/19. Ihre Aufnahmen sind auch als historische Quellen zu lesen, die etwa erkennen lassen, dass nicht nur Arbeiter und Soldaten Akteure der Revolution waren. Zugleich wird auf den Film wie auf die Unterhaltungskultur im Winter 1918/19 eingegangen, um ein authentischeres Bild von den Revolutionsmonaten und der bestehenden Parallelwelt zu vermitteln. Denn die teils kriegerische Gewalt gehörte ebenso dazu, wie die Lust an den Vergnügungen. Alle Infos – hier

Berlin 18/19 – 23.November 2018 – 19.Mai 2019

Die Sonderausstellung im Märkischen Museum widmet sich den Geschehnissen der Novemberrevolution in Berlin und ihren bis heute sichtbaren Nachwirkungen. Was passierte nach dem 9. November 1918 an der Spree? Wie sah der Revolutionsalltag der Berlinerinnen und Berliner aus? Welche Vorgeschichte hatte der Januaraufstand von 1919, und warum wurden im März desselben Jahres ganze Stadtviertel zum Bürgerkriegsgebiet? Die Sonderausstellung zeigt das großstädtische Leben in der Revolutionsphase und beleuchtet die Hintergründe der Gewalteskalation. Alle Infos - hier

 

Französische Filmwoche 28.November – 05.Dezember 2018

 

Auf dem Programm der Französischen Filmwoche 2018 zahlreiche Deutschlandpremieren französischer und frankophoner Filme. Zum 18. Mal wird die Französische Filmwoche zu einem Forum der Begegnung und des Austauschs. Alle Infos – hier