Museen in Berlin ohne Eintritt

Nach Auffassung des Deutschen Museumsbundes darf ein öffentliches Museum keine kommerzielle Struktur aufweisen, muss fachlich geleitet und wissenschaftlich betreut werden, sowie eine wissenschaftliche Sammlung führen. Im Zentrum muss stets das originale Objekt stehen. Hieraus folgt, dass weder einmalig eingerichtete Ausstellungen, noch Ausstellungen mit überwiegendem Multimedia-Einsatz, aber auch keine  Ausstellungshallen ohne eigene Sammlungsbestände als Museen verstanden werden dürfen. Einige der hier vorgestellten Orte sind also keine Museen im klassischen Sinn, sondern nennen sich Gedenkstätten oder Dokumentationszentren - für nicht Puristen sind sie aber wahrscheinlich doch einfach nur Museen, weil sie ein bestimmtes Thema fachgerecht und dauerhaft aufbewahren und Besuchern zugänglich machen.

 

Streiten wir uns also nicht um Definitionen, sondern wenden wir uns den Inhalten zu. 

 

 

News

Berlin Biennale – 09.Juni-09.September 2018

Die Berlin Biennale ist das Forum für zeitgenössische Kunst in Berlin. Sie findet alle zwei Jahre an variierenden Orten in Berlin statt und wird von unterschiedlichen Konzepten bekannter Kuratoren geprägt. Die Veranstaltungen im Rahmen des öffentlichen Programms «I’m Not Who You Think I’m Not» finden an vielen verschiedenen Orten in Berlin statt. Am 8. Juni 2018 wird die Berlin Biennale um 19 Uhr zeitgleich an allen Ausstellungsorten eröffnet. Alle  Orte sind an diesem Abend bis 22 Uhr zugänglich und der Eintritt ist kostenlos. Mehr Infos – hier.  

 

Die Schönheit der Großen Stadt – ab 23.02.18 Museum Ephraim Palais

Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt Berlin und die dahinter verborgene Schönheit, für die Malerei die Augen öffnen kann. 120 Berliner Bilder zeigen, wie Künstler von Gaertner bis Fetting „Die Schönheit der großen Stadt“ gesehen haben. Infos – hier