Die Gedenkstätte Stille Helden ist zu Mitte Februar 2018  umgezogen. War sie lange Jahre nur Schritte von der trubeligen Rosenthaler Straße  im Durchgang zum Haus Schwarzenberg beheimatet, findet sie sich nun unter dem Dach der Gedenkstätte Deutscher Widerstand an historischem Ort im Bendlerblock in der Stauffenbergstraße.

 

Am neuen Standort präsentiert sich die Gedenkstätte mit einer erweiterten und grundlegend neugestaltete Dauerausstellung "Widerstand gegen die Judenverfolgung 1933 bis 1945".

 

Erinnert wird an Menschen, die während der NS-Diktatur verfolgten Juden beistanden, sie versteckten oder ihnen zur Flucht verhalfen. Mittelpunkt der Ausstellung ist ein Medientisch, der sich 18 Themenkomplexen widmet, Stelen dokumentieren Einzelschicksale, in die jeweils ein kurzer Audiobeitrag einführt. Persönliche Objekte, Dokumente und Fotos illustrieren gescheiterte und gelungene Rettungsversuche.

 

Keine Ausstellung zum Anfassen, sondern ein Medienort, für den man ein bisschen Zeit braucht, um zu lesen und die Fülle an Informationen einzuordnen – es lohnt sich. 

 

Stauffenbergstrasse 13-14 - Tiergarten / 030 2639 23822 / Mo-Mi & Fr 09:00-18:00 Do 09:00-20:00 Sa&So& Feiertage 10:00-18:00 / www.gedenkstaette-stille-helden.de / Bus M26 Gedenkstätte Deutscher Widerstand - Bus M48 oder M85 Kulturforum - Bus 200 Tiergarten   

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Berlin in der Revolution 1918/19 – 09.November 2018-03.März 2019

Die Aufnahmen der Pressefotografen, insbesondere der Gebrüder Haeckel und von Willy Römer, erzählen fotografisch von der Revolution 1918/19. Ihre Aufnahmen sind auch als historische Quellen zu lesen, die etwa erkennen lassen, dass nicht nur Arbeiter und Soldaten Akteure der Revolution waren. Zugleich wird auf den Film wie auf die Unterhaltungskultur im Winter 1918/19 eingegangen, um ein authentischeres Bild von den Revolutionsmonaten und der bestehenden Parallelwelt zu vermitteln. Denn die teils kriegerische Gewalt gehörte ebenso dazu, wie die Lust an den Vergnügungen. Alle Infos – hier

Berlin 18/19 – 23.November 2018 – 19.Mai 2019

Die Sonderausstellung im Märkischen Museum widmet sich den Geschehnissen der Novemberrevolution in Berlin und ihren bis heute sichtbaren Nachwirkungen. Was passierte nach dem 9. November 1918 an der Spree? Wie sah der Revolutionsalltag der Berlinerinnen und Berliner aus? Welche Vorgeschichte hatte der Januaraufstand von 1919, und warum wurden im März desselben Jahres ganze Stadtviertel zum Bürgerkriegsgebiet? Die Sonderausstellung zeigt das großstädtische Leben in der Revolutionsphase und beleuchtet die Hintergründe der Gewalteskalation. Alle Infos - hier