Das Museum widmet sich dem Lebenswerk Käthe Kollwitz, die mit ihren Zeichnungen, Lithografien und Plastiken gegen Krieg und soziale Ungerechtigkeit durch die Mittel der Kunst Stellung bezog und dabei einzigartige Werke schuf.

 

Gezeigt werden auf den vier Etagen einer schönen Jungendstil Villa in der Fasanenstrasse bekannte und weniger bekannte Kunstwerke.

 

Leider gibt es seit letztem Jahr eine Auseinanderstzung um den weiteren Verbleib des Museums am Standort. Der Mietvertrag läuft aus und es gibt Pläne das neu zu eröffnende Exilmuseum genau hier zu verwirklichen. Es wäre schade, wenn Kollwitz weichen müßte, zumal ein Alternativstandort anscheinend schwer zu finden ist.  

 

Im Mittelpunkt der Sammlung stehen die Selbstbildnisse, die zwischen 1888/89 und 1938 entstanden sind, der Holzschnitt-Zyklus „Krieg“  von 1922/23 sowie die Arbeiten zum Thema Tod. Daneben finden immer wieder Sonderaustellungen statt, die das Werk und Wirken Kollwitz in Bezug zu Künstlern der Neuzeit setzen.

 

Nach dem Eintauchen in all die Düsterniss und dem unfassbaren Leid, welches in Kollwitz Kunst dargestellt wird, empfiehlt sich ein Besuch im benachbarten Cafe im Literaturhaus; zweifelsohne eine der schönsten innerstädtischen Cafeoasen.

 

Fasanenstrasse 24 – Charlottenburg / 030 882 5280 / Mo – So 11:00 – 18:00 /  www.kaethe-kollwitz.de / U1 Uhlandstrasse – M19 & M29 Uhlandstrasse

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

News

Berlin 18/19 – 23.November 2018 – 19.Mai 2019

Die Sonderausstellung im Märkischen Museum widmet sich den Geschehnissen der Novemberrevolution in Berlin und ihren bis heute sichtbaren Nachwirkungen. Was passierte nach dem 9. November 1918 an der Spree? Wie sah der Revolutionsalltag der Berlinerinnen und Berliner aus? Welche Vorgeschichte hatte der Januaraufstand von 1919, und warum wurden im März desselben Jahres ganze Stadtviertel zum Bürgerkriegsgebiet? Die Sonderausstellung zeigt das großstädtische Leben in der Revolutionsphase und beleuchtet die Hintergründe der Gewalteskalation. Alle Infos - hier