Café am Engelbecken

Eines meiner Lieblingscafés im Sommer – ganz entspannt sitzt man am kleinen Teich am Engelbecken und genießt seinen Kaffee.

 

Zu verdanken haben wir das Ensemble, wie so oft in Berlin, dem großen Lenné. Das Becken war Teil des von ihm entwickelten Luisenstädtischen Kanals der 1852 in Betrieb genommen wurde. Der Kanal zog sich damals vom Landwehrkanal bis zur Spree – man kann heute noch vom Böcklerpark auf der gegenüberliegenden Seite des Urbanhafens über den Oranienplatz bis zur ursprünglichen Spreemündung an der Schillingbrücke den Kanalverlauf nachvollziehen. Sein heutiges Aussehen erhielt das Becken dann in den späten 1920er Jahren.

 

Heute trifft man sich zum enstpannten Frühstück oder leichten Mittagessen, zum ersten oder letzten Cocktail des Abends und genießt die Atmosphäre am Wasser, das Plätschern der 16 Fontänen, schaut den Schwan-, Enten- und Blesshuhnfamilien dabei zu wie sie ihre Bahnen ziehen und das Meditative des Wassers lässt einen vergessen, dass nur ein paar Treppenstufen weiter oben das Berliner Leben einfach weiter läuft.

 

Vor oder nach dem Kaffeetrinken bietet sich ein Besuch der Sankt-Michael-Kirche gegenüber an. Erbaut 1851 - 1856 vom Schinkel Schüler August Soller, war sie die drittälteste katholische Kirche im protestantischen Preußen. 1945 stark zerstört stand sie jahrelang direkt hinter der Mauer. Heute ist sie wieder Akzentpunkt am Luisenstädtischen Kanal.   

 

Michaelkirchplatz - Kreuzberg  /   0157 754 317 95  / tgl.  10:00-24:00 / www.cafe-am-engelbecken.de / U8 Heinrich Heine Straße – Bus 147 Heinrich Heine Platz – Bus M29 Oranienplatz / Preise - €  

 

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