Französische Küche in Berlin

Es wird ja oft vergessen, daß Berlin eine lange kulturelle Traditionslinie zu  Frankreich hat. Durch das Edikt von Potsdam 1685 gewährte der Große Kurfürst hugenottischen réfugiés – protestantischen Glaubensflüchtlingen – Schutz und Zuflucht in seinem Reich. Insgesamt kamen im Laufe der Jahre ca. 20.000 Hugenotten nach Preußen; es wird geschätzt, daß Anfang des 18. Jahrhunderts etwa jeder fünfte Berliner hugenottischen Ursprungs war. Und natürlich veränderten die neuen Bewohner auch kulinarisch den preußischen Speiseplan: klassische Berliner Gerichte wie Frikassee, Rouladen und sogar die Bulette, gehen alle auf französische Einflüsse zurück.

 

Und natürlich hinterließen die französischen Alliierten zu Zeiten der Teilung ebenfalls ihren Einfluss in der Stadt in der Cité Foch und der Cité Joffre und den Wohngebieten in Waidmannslust und Wittenau. Als die Franzosen nach der Wiedervereinigung abzogen, geriet das savoir vivre für einige Zeit etwas in Vergessenheit.   

 

Heute nennt Berlin eine Galeries Lafayette mit einer großartigen Lebensmittelabteilung sein Eigen. Und eine große Auswahl unterschiedlicher Lokale, von Restaurants mit französischer Landküche, über die klassischen Bistro Lyonnais bis hin zu sogenannten Gourmet Tempeln. Zwei von ihnen inzwischen auch mit einem Stern vom Guide Michelin ausgezeichnet. Es gibt viel zu entdecken!     

 

News

World Press Photo 2018 – 08.Juni-01.Juli2018

Der  World Press Photo Award ist der weltweit größte und international anerkannteste Wettbewerb für Pressefotografie. Aus über 73.000 Fotos von 4.500 Fotografen wählte eine Jury die Siegerfotos aus, die in  Ausstellungen in über 45 Ländern gezeigt werden. In Deutschland werden die Siegerfotos im Foyer des Willy-Brandt-Haus zu sehen sein. Ausweis mitbringen nicht vergessen. Alle Infos – hier

 

Berlin Biennale – 09.Juni-09.September 2018

Die Berlin Biennale ist das Forum für zeitgenössische Kunst in Berlin. Sie findet alle zwei Jahre an variierenden Orten in Berlin statt und wird von unterschiedlichen Konzepten bekannter Kuratoren geprägt. Die Veranstaltungen im Rahmen des öffentlichen Programms «I’m Not Who You Think I’m Not» finden an vielen verschiedenen Orten in Berlin statt. Am 8. Juni 2018 wird die Berlin Biennale um 19 Uhr zeitgleich an allen Ausstellungsorten eröffnet. Alle  Orte sind an diesem Abend bis 22 Uhr zugänglich und der Eintritt ist kostenlos. Mehr Infos – hier.  

 

48 Stunden Neukölln – 22.-24.Juni2018

Denzentral, unkuratierten und für professionelle Künstler wie Quereinsteiger offenes Festival- Konzept. Seit 1999 sind die 48 Stunden Neukölln Vorreiter eines basisdemokratischen Kulturverständnisses.  Ganz besonders lebt das Festival von Engagement und Eigeninitiative der beteiligten Akteure, die ihre Veranstaltungen zumeist ohne finanzielle Förderung - und zumeist auch ohne substanzielle zusätzliche Einnahmen - realisieren. Mehr Infos – hier.  

 

Die Nächte des Ramadan – Ramadan 2018 ist von 15.Mai-14.Juni 

Der Ramadan – die Zeit des Fastens und nächtlichen Feierns – liefert in zahlreichen Städten der Welt den Anlass für kulturelle Veranstaltungen nach dem allabendlichen Fastenbrechen. Neben den „Ramadan Nights“ in London und Tokio und „Les belles nuits du Ramadan“ in Paris sind auch in Berlin Die Nächte des Ramadan inzwischen fest im Kulturkalender verankert. Mehr Infos – hier

 

Die 1. Generation: Bildhauerinnen der Berliner Moderne  - 18.02-17.06.2018 Georg Kolbe Museum  

Mit Sophie Wolff, Käthe Kollwitz, Milly Steger, Marg Moll, Tina Haim-Wentscher, Renée Sintenis, Christa Winsloe, Emy Roeder, Jenny Mucchi-Wiegmann und Louise Stomps formierte sich Anfang des 20. Jahrhunderts eine erste Generation von freischaffenden Bildhauerinnen in Deutschland, die von ihrer Kunst leben konnten und auch Anerkennung bei Kunstkritik und Publikum fanden. Mehr Infos – hier.

 

Die Schönheit der Großen Stadt – ab 23.02.18 Museum Ephraim Palais

Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt Berlin und die dahinter verborgene Schönheit, für die Malerei die Augen öffnen kann. 120 Berliner Bilder zeigen, wie Künstler von Gaertner bis Fetting „Die Schönheit der großen Stadt“ gesehen haben. Infos – hier