Markus Platz

Im Hobrecht-Plan als Platz Y ausgewiesen wurde der Platz 1912 mit dem Bau der Markuskirche nach dem Evangelisten Markus benannt. Die Randbebauung ist klassizistisch, die Häuser im Krieg kaum zerstört und so strahlt der Markusplatz jene Gediegenheit aus, die den Berliner Süd-Westen ausmachen.

 

Es ist ein Platz für den Kiez und seine Bewohner. Eine Anwohner-Initative hat den Platz 2013 aus dem Dornröschenschlaf geholt, begrünt und  bepflanzt und kümmert sich um die Erhaltung des Brunnens. An warmen Tagen sind alle Bänke belegt, die Menschen genießen die Schönheit und Erhabenheit und auf der anderen Seite des Platzes vergnügen sich die Kleinen auf dem Spielplatz.

 

An der Ecke Heinrich-Seidel-Straße / Karl-Stieler-Straße sitzt es sich schön im Café, das mittags türkische Kleinigkeiten anbietet, aber auch deutsche Torten kann. Und dann gackern nebenan die Hühner im Schulgarten der Grundschule am Stadtpark, die trotz ihres Namens nur in der Nähe des Stadtparks liegt, und man wähnt sich so überhaupt nicht mehr in Berlin. Der Hype und die Hektik der Grossstadt fallen von einem ab; schöner kann man einen sonnigen Sonntag  in Steglitz kaum verbringen. Im Anschluss bietet sich ein Besuch im Stadtpark Steglitz an – mehr dazu unter dem selbigen Link.

 

Steglitz / Bus M82 Stindestraße –  SBahn S25 Südende  

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Berlin Biennale – 09.Juni-09.September 2018

Die Berlin Biennale ist das Forum für zeitgenössische Kunst in Berlin. Sie findet alle zwei Jahre an variierenden Orten in Berlin statt und wird von unterschiedlichen Konzepten bekannter Kuratoren geprägt. Die Veranstaltungen im Rahmen des öffentlichen Programms «I’m Not Who You Think I’m Not» finden an vielen verschiedenen Orten in Berlin statt. Am 8. Juni 2018 wird die Berlin Biennale um 19 Uhr zeitgleich an allen Ausstellungsorten eröffnet. Alle  Orte sind an diesem Abend bis 22 Uhr zugänglich und der Eintritt ist kostenlos. Mehr Infos – hier.  

 

Die Schönheit der Großen Stadt – ab 23.02.18 Museum Ephraim Palais

Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt Berlin und die dahinter verborgene Schönheit, für die Malerei die Augen öffnen kann. 120 Berliner Bilder zeigen, wie Künstler von Gaertner bis Fetting „Die Schönheit der großen Stadt“ gesehen haben. Infos – hier