Markus Platz

Im Hobrecht-Plan als Platz Y ausgewiesen wurde der Platz 1912 mit dem Bau der Markuskirche nach dem Evangelisten Markus benannt. Die Randbebauung ist klassizistisch, die Häuser im Krieg kaum zerstört und so strahlt der Markusplatz jene Gediegenheit aus, die den Berliner Süd-Westen ausmachen.

 

Es ist ein Platz für den Kiez und seine Bewohner. Eine Anwohner-Initative hat den Platz 2013 aus dem Dornröschenschlaf geholt, begrünt und  bepflanzt und kümmert sich um die Erhaltung des Brunnens. An warmen Tagen sind alle Bänke belegt, die Menschen genießen die Schönheit und Erhabenheit und auf der anderen Seite des Platzes vergnügen sich die Kleinen auf dem Spielplatz.

 

An der Ecke Heinrich-Seidel-Straße / Karl-Stieler-Straße sitzt es sich schön im Café, das mittags türkische Kleinigkeiten anbietet, aber auch deutsche Torten kann. Und dann gackern nebenan die Hühner im Schulgarten der Grundschule am Stadtpark, die trotz ihres Namens nur in der Nähe des Stadtparks liegt, und man wähnt sich so überhaupt nicht mehr in Berlin. Der Hype und die Hektik der Grossstadt fallen von einem ab; schöner kann man einen sonnigen Sonntag  in Steglitz kaum verbringen. Im Anschluss bietet sich ein Besuch im Stadtpark Steglitz an – mehr dazu unter dem selbigen Link.

 

Steglitz / Bus M82 Stindestraße –  SBahn S25 Südende  

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Kommentare: 2
  • #1

    Juliane Gassert (Dienstag, 24 Januar 2017 16:45)

    Interessant, was man auf diesem Blog alles erfahren kann.
    Immer wieder tauchen mir ganz unbekannte Juwelen auf.
    Vielen Dank.

  • #2

    Charlotte@fortsetzungberlin (Dienstag, 24 Januar 2017 19:54)

    Gerne. Ist ein bißchen wie ein paar Stunden Urlaub in Berlin ein Besuch auf dem MarkusPlatz

News

Historische Führung: Vom Krematorium zum Kulturquartier Silent Green – 05. und 25. Mai 2018

Das ehemalige Krematorium Berlin-Wedding gehört zu den denkmalgeschützten Gebäuden in Berlin und spiegelt die Stadtgeschichte auf einzigartige Weise wider. Zwischen 1909 und 1910 als erstes Krematorium der Stadt erbaut, zeugt das Gebäude seit über einem Jahrhundert vom Wandel der Bestattungskultur in Deutschland. Inzwischen ist es Heimat des Silent Green Kulturquartiers. Mehr Info zu den Führungen – hier.

Festival Black International Cinema – 11.-13.Mai 2018

Gezeigt werden Filme aus Afrika, der afrikanischen Diaspora und Beiträge mit interkultureller und internationaler Thematik. In diesem Jahr kommen die Filme aus Sierra Leone, den USA, Senegal, Deutschland, Madagaskar, Belgien und der Schweiz. Mehr Infos – hier. 

1988: 13.April – 03.Juni 2018 FHXB Museum

Das Jahr 1988 wird heute als Prolog zur Wende verstanden. Der Fokus der Ausstellung liegt auf Ereignissen in Berlin und in Polen, zwischen den Streiks der Solidarność und den Auseinandersetzungen  der linksalternativen Szene mit dem Berliner Senat. Mehr Infos – hier.

Die Nächte des Ramadan – Ramadan 2018 ist von 15.Mai-14.Juni 

Der Ramadan – die Zeit des Fastens und nächtlichen Feierns – liefert in zahlreichen Städten der Welt den Anlass für kulturelle Veranstaltungen nach dem allabendlichen Fastenbrechen. Neben den „Ramadan Nights“ in London und Tokio und „Les belles nuits du Ramadan“ in Paris sind auch in Berlin Die Nächte des Ramadan inzwischen fest im Kulturkalender verankert. Mehr Infos – hier

Die 1. Generation: Bildhauerinnen der Berliner Moderne  - 18.02-17.06.2018 Georg Kolbe Museum  

Mit Sophie Wolff, Käthe Kollwitz, Milly Steger, Marg Moll, Tina Haim-Wentscher, Renée Sintenis, Christa Winsloe, Emy Roeder, Jenny Mucchi-Wiegmann und Louise Stomps formierte sich Anfang des 20. Jahrhunderts eine erste Generation von freischaffenden Bildhauerinnen in Deutschland, die von ihrer Kunst leben konnten und auch Anerkennung bei Kunstkritik und Publikum fanden. Mehr Infos – hier.

Die Schönheit der Großen Stadt – ab 23.02.18 Museum Ephraim Palais

Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt Berlin und die dahinter verborgene Schönheit, für die Malerei die Augen öffnen kann. 120 Berliner Bilder zeigen, wie Künstler von Gaertner bis Fetting „Die Schönheit der großen Stadt“ gesehen haben. Infos – hier

Welcome to Jerusalem – 11.12.2017-30.04.2018 Jüdisches Museum

Aktueller kann eine Ausstellung kaum sein. Welcome to Jerusalem befasst sich mit der geschichtlichen Relevanz Jerusalems und ihrer Wahrnehmung der Stadt durch Einwohner und Touristen. Denn Jerusalem ist ja nicht nur für verschiedenste Glaubensrichtungen ein spirituelles Zentrum, sondern hat als Hauptstadt Israels auch eine wichtige politische Bedeutung. Infos hier.