Renger-Patzsch

Ein Gasthaus mit gehobener Küche, man sitzt auf einfachen Kneipenstühlen an langen Tischen, gerne auch mal zwei bis drei Parteien an einer langen Tafel platziert – Sie sollten keine Berührungsängste haben. Es kann laut werden, wenn das Lokal voll ist und das ist vor allem am Wochenende eigentlich immer der Fall. Im Sommer sitzt man im kleinen Vorgarten an einer ruhigen Ecke im junggeblieben, großstädtischen Schöneberger Akazienkiez.   

 

Der Schwerpunkt liegt auf heimischer, regionaler Küche, die Menüs richten sich nach Jahreszeit und dem Angebot auf dem Markt, es kann Ihnen aber auch mal ein Wolfsbarsch oder Zander serviert werden, die ja nicht unbedingt in Berlin oder Brandenburg heimisch sind. 

 

Es gibt täglich 2 verschiedene Menüs und auch Vegetarier werden auf der Karte definitiv fündig. Dazu eine gute Auswahl  an Elsässer Flammkuchen, in Variationen, die nicht überall auf der Karte stehen zum Beispiel mit Äpfeln, Zwiebeln & Blutwurst oder mit Lauch, Walnüssen & Bleu d´´´'Auvergne : kross, hauchdünn und zart – ein Genuss. Auch alle anderen von uns getesteten Speisen ließen nichts zu wünschen übrig: Blutwurst mit Speck und Rahmsauerkraut und ein schöner Herbstsalat zur Vorspeise, als Hauptgänge Rinderschaufelbraten, niedrig gegart im Ofen so wie es sein soll, außen knusprig, innen zartrosa dazu Navetten und Kartoffelplätzchen. Das ist alles handwerklich ganz ausgezeichnet ohne ChiChi – Gasthaus Bewirtung auf hohem aber nicht hochtrabendem Niveau.   

 

Der Service ist aufmerksam und unaufdringlich. Einiziger Wermutstropfen – es kann zu gelegentlichen Wartezeiten kommen, wenn man zu den Hauptzeiten am Abend kommt. Das, was Sie dann aber serviert bekommen ist das Warten auf jeden Fall wert.   

 

Wartburgstraße 54 – Schöneberg / 030 – 784 2059 / Mo – Sa ab 18:00 / www.renger-patzsch.com/de / U7 – Eisenacher Straße - Bus M48 - Bus M85 Albertstrasse / Preise - €€ 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

News

Historische Führung: Vom Krematorium zum Kulturquartier Silent Green – 05. und 25. Mai 2018

Das ehemalige Krematorium Berlin-Wedding gehört zu den denkmalgeschützten Gebäuden in Berlin und spiegelt die Stadtgeschichte auf einzigartige Weise wider. Zwischen 1909 und 1910 als erstes Krematorium der Stadt erbaut, zeugt das Gebäude seit über einem Jahrhundert vom Wandel der Bestattungskultur in Deutschland. Inzwischen ist es Heimat des Silent Green Kulturquartiers. Mehr Info zu den Führungen – hier.

Festival Black International Cinema – 11.-13.Mai 2018

Gezeigt werden Filme aus Afrika, der afrikanischen Diaspora und Beiträge mit interkultureller und internationaler Thematik. In diesem Jahr kommen die Filme aus Sierra Leone, den USA, Senegal, Deutschland, Madagaskar, Belgien und der Schweiz. Mehr Infos – hier. 

1988: 13.April – 03.Juni 2018 FHXB Museum

Das Jahr 1988 wird heute als Prolog zur Wende verstanden. Der Fokus der Ausstellung liegt auf Ereignissen in Berlin und in Polen, zwischen den Streiks der Solidarność und den Auseinandersetzungen  der linksalternativen Szene mit dem Berliner Senat. Mehr Infos – hier.

Die Nächte des Ramadan – Ramadan 2018 ist von 15.Mai-14.Juni 

Der Ramadan – die Zeit des Fastens und nächtlichen Feierns – liefert in zahlreichen Städten der Welt den Anlass für kulturelle Veranstaltungen nach dem allabendlichen Fastenbrechen. Neben den „Ramadan Nights“ in London und Tokio und „Les belles nuits du Ramadan“ in Paris sind auch in Berlin Die Nächte des Ramadan inzwischen fest im Kulturkalender verankert. Mehr Infos – hier

Die 1. Generation: Bildhauerinnen der Berliner Moderne  - 18.02-17.06.2018 Georg Kolbe Museum  

Mit Sophie Wolff, Käthe Kollwitz, Milly Steger, Marg Moll, Tina Haim-Wentscher, Renée Sintenis, Christa Winsloe, Emy Roeder, Jenny Mucchi-Wiegmann und Louise Stomps formierte sich Anfang des 20. Jahrhunderts eine erste Generation von freischaffenden Bildhauerinnen in Deutschland, die von ihrer Kunst leben konnten und auch Anerkennung bei Kunstkritik und Publikum fanden. Mehr Infos – hier.

Die Schönheit der Großen Stadt – ab 23.02.18 Museum Ephraim Palais

Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt Berlin und die dahinter verborgene Schönheit, für die Malerei die Augen öffnen kann. 120 Berliner Bilder zeigen, wie Künstler von Gaertner bis Fetting „Die Schönheit der großen Stadt“ gesehen haben. Infos – hier

Welcome to Jerusalem – 11.12.2017-30.04.2018 Jüdisches Museum

Aktueller kann eine Ausstellung kaum sein. Welcome to Jerusalem befasst sich mit der geschichtlichen Relevanz Jerusalems und ihrer Wahrnehmung der Stadt durch Einwohner und Touristen. Denn Jerusalem ist ja nicht nur für verschiedenste Glaubensrichtungen ein spirituelles Zentrum, sondern hat als Hauptstadt Israels auch eine wichtige politische Bedeutung. Infos hier.