Georg Kolbe Museum

Bildarchiv Georg Kolbe Museum, Enric Duch 2016
Bildarchiv Georg Kolbe Museum, Enric Duch 2016

Eines meiner Lieblingsmuseen; gelegen im Westend im ehemaligen Atelier des Bildhauers Georg Kolbe.

 

Kolbe hatte bereits zu Lebzeiten verfügt, wie mit seinem Nachlass umzugehen sei und, daß sein Atelier der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte. Das Ensemble mit den kubischen Ziegelbauten wurde 1928/29 von den Architekten Rentsch und Lindner gebaut und ist bis auf das Atelierhaus, welches im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde, noch fast vollständig im Originalzustand. Der ebenfalls zugängliche Garten wurde auf einem Waldgrundstück realisiert und zeigt ebenfalls Skulpturen von Kolbe.   

 

Heute fokussiert sich das Museum neben dem Oeuvre Kolbes auf die Klassische Moderne und Moderen Kunst. In Wechselausstellungen zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten werden Formen und Grenzen der zeitgenössischen Bildhauerei ausgelotet;  teilweise ist das sperrige aber nie langweilige Kunst. In den klaren Räumen kommen die Ausstellungsstücke auch ganz Besonders zur Geltung - hier lenkt nichts von den Werken ab.  

 

Im netten Museums Cafè - Cafè K -  kann man bei gutem Wetter auf der Terrasse sitzen und den Blick über den Garten schweifen lassen. Stille umfängt einen und Klarheit; ein wahrhaft katharsischer Ort.    

 

Sensburger Allee 25 – Westend / 030 304 21 44 / Mo- So 10:00 – 18:00 / www.georg-kolbe-museum.de / M49-X34-X49 Heerstrasse – S5 Heerstrasse    

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Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt Berlin und die dahinter verborgene Schönheit, für die Malerei die Augen öffnen kann. 120 Berliner Bilder zeigen, wie Künstler von Gaertner bis Fetting „Die Schönheit der großen Stadt“ gesehen haben. Infos – hier