Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Das Notaufnahmelager Marienfelde war seit 1953 in Betrieb und bewältigte bis zum Mauerfall rund 60% des gesamten Flüchtlingsaufkommens aus der DDR. 1,35 Millionen Menschen gelangten durch das "Nadelöhr zur Freiheit", unter ihnen auch Prominente wie z.B. der Schauspieler Manfred Krug.

 

Die Ausstellung im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Aufnahmelagers dokumentiert auf rund 450 Quadratmetern die Geschichte der deutsch-deutschen Fluchtbewegung. In sieben Themenräumen wird ein Bogen von der Entscheidung zum Verlassen der DDR bis zur – nicht immer einfachen - sozialen Eingliederung in die Bundesrepublik gespannt. Es wird der Frage nachgegangen, wie es den Menschen trotz Kontrolle, Druck und Repression der DDR-Regierung gelang, Grenze und Mauer zu überwinden.

 

In Zeiten, in denen mehr als 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht sind, ein wichtiges Museum, um Geschichte in Perspektive zur Jetztzeit zu stellen und Empathie für die heutigen Flüchtlinge und ihre Schwierigkeiten zu entwickeln.

 

Marienfelder Allee 66 – Marienfelde / 030 75 00 84 00 / Di- So 10:00 – 18:00 / www.notaufnahmelager-berlin.de / Bus M77 Stegerwaldstraße

 

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