Bergterrassen Marienhöhe

Lassen Sie sich ein auf eine Zeitreise – eine Reise in das West Berlin vor dem Mauerfall; solche Orte sind rar geworden in Berlin. Hier erwartet Sie nichts Moderenes, nichts Prätentiöses, nichts Hippes oder Gestlytes. Der Biergarten auf der Marienhöhe ist ein absolut uncooler Ort und deshalb so liebenswert.

 

Das Mobiliar ist betagt, so sind die Wirtsleute, der Garten ist etwas ungepflegt und zugewuchert und auch im Inneren ist jede Sanierung seit den 50iger Jahren an der Gaststätte vorüber gegangen. Alles wirkt etwas runtergekommen und vernachlässigt. Was Sie allerdings im Gegenzug und nicht zu knapp bekommen ist  Ruhe, Stille, Entschleunigung und ein Eintauchen in eine Welt fernab der Hektik der Grosstadt. Manchmal braucht man diese Ort, an denen das Leben so klar und überschaubar scheint inmitten aller dieser verrückten Zeitläufte denen wir täglich ausgesetzt sind.  

 

Dazu gibt es noch einen der besten selbstgebackenen Kuchen in Berlin sowie grundsolide Hausmannskost und ein gepflegtes Pils. Die Marienhöhe liegt im Donröschenschlaf und es wäre schade, wenn man sie aufwecken würde. Kommen Sie leise hinein, nehmen Sie Platz und lassen Sie sich darauf ein.

 

Einziges Manko für alle, die von weiter anreisen: die Öffnungszeiten sind leider manchmal nicht ganz verläßlich. Bei sehr großer Hitze wird auch mal erst gegen 16:00 geöffnet; am besten vorher kurz anrufen.   

 

Marienhöher Weg 30 – Tempelhof / 030 753 28 39 / Mo-Do ab 12:00 – Sa&S0 ab 10:00 / www.bergterrasse-marienhoehe.de /Bus 180 Chlodwig Strasse – M76 Röblingstrasse/Attliastrasse – S- Bahn Attliastrasse 

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Kommentare: 2
  • #1

    Juliane Gassert (Donnerstag, 27 April 2017 20:30)

    Schön, dass es solch einen Ort noch gibt! Danke für die Beschreibung, die mich den Laden förmlich sehen lässt. Ein Besuch ist sicher heutzutage fast eine kleine Zeitreise.

  • #2

    Charlotte@fortsetzungberlin (Donnerstag, 27 April 2017 20:35)

    Ja und wie! Und deshalb so kostbar in unserer Stadt.

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Die Schönheit der Großen Stadt – ab 23.02.18 Museum Ephraim Palais

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