Parks und Gärten in Berlin

Ein Park ist qua definitionem ein Stück Land ohne Bebauung, das für die Erbauung und Regeneration frei gehalten wurde. Meist ist ein Park in unterschiedliche Bereiche unterteilt, Rasenflächen wechseln sich mit Bäumen, Sträuchern, Blumenrabatten und Wegen ab. Ursprünglich lagen die Parks vor den Toren der Städte, z.B. als Tierparks oder Schlossgärten und waren den Herrschenden und Adligen vorbehalten auf deren Grund sie angelegt wurden. Das gemeine Volk musste draußen bleiben.  

 

Im 18. Jahrhundert  änderte sich das und man ging mehr und mehr dazu über Parkanlagen auch innerhalb der Städte anzulegen, denn das aufstrebende Bürgertum wollte sich auch in den Städten erholen und verlangte nach Zugang zur Natur; daher auch der Name Volkspark bzw. Volksgarten. 

 

Zwei der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 19.  Jahrhunderts, Peter Joseph Lenné und Fürst von Pückler-Muskau, wirkten in Berlin und haben wunderschöne Gartenlandschaften hinterlassen, so z.B. Lenné den Tiergarten, den Lustgarten und Schlosspark Glienicke. Beide haben am Schlosspark Babelsberg gewirkt und ein Ausflug nach Branitz in der Nähe von Berlin ist ein ungemein entspannendes Unterfangen.  

Die hier vorgestellten sind allerdings Erholungsoasen, in denen Sie die Berliner finden.           

News

Berlin 18/19 – 23.November 2018 – 19.Mai 2019

Die Sonderausstellung im Märkischen Museum widmet sich den Geschehnissen der Novemberrevolution in Berlin und ihren bis heute sichtbaren Nachwirkungen. Was passierte nach dem 9. November 1918 an der Spree? Wie sah der Revolutionsalltag der Berlinerinnen und Berliner aus? Welche Vorgeschichte hatte der Januaraufstand von 1919, und warum wurden im März desselben Jahres ganze Stadtviertel zum Bürgerkriegsgebiet? Die Sonderausstellung zeigt das großstädtische Leben in der Revolutionsphase und beleuchtet die Hintergründe der Gewalteskalation. Alle Infos - hier