Schloss Schönhausen

Wer den Rundgang geteilt hatte und nun Teil II in Angriff nimmt, kommt über Grabbeallee zurück zum Majakowskiring und geht von hier aus  weiter wie beschrieben.   

 

Über Boris-Pasternak- oder Stille Straße erreichen wir die Tschaikowskistraße. Ein etwas weiterer Schlenker führt zu Haus #51; hier befindet sich die verlassene irakische Botschaft. Seit 1991 steht das Gebäude leer, ist aber relativ leicht zugänglich; ein bisschen vorsichtig sollte man sein – nicht alles ist noch wirklich standfest. Vorbei an prächtigen Villen erreicht man das ehemalige Gästehaus der DDR Regierung. Während die Staatsgäste im Schloss nächtigten, wurden hier ihr Stab und andere mitreisende Mitarbeiter und Delegierte untergebracht. Lange Jahre stand das Gebäude leer; seit 2012 wohnen „normale“ Berliner in dem vierstöckigen, unter Denkmalschutz stehenden Gebäude.

Wer will stärkt sich kurz im Café Sommerlust mit schönem Blick auf das Schloss, bevor man sich durch den Garten dem Schloss nähert. Im allgemeinen Teil über Pankow habe ich ja schon kurz die Geschichte des Schlosses angerissen.

 

1740 bis 1797 war hier die Sommerresidenz der preußischen Königin Elisabeth Christine, der verstoßenen Gemahlin Friedrichs des Großen. Die Raumausstattung  des späten 17ten & 18ten Jahrhunderts ist auch heute noch weitgehend erhalten, darunter ein Festsaal und die Wohn- und Repräsentationsräume der Monarchin mit wertvollen Tapeten und kostbaren Einrichtungsgegenständen. Der reich mit Stuck verzierte Festsaal im ersten Obergeschoss ist die einzige im Original erhaltene Raumschöpfung des späten Rokoko in Berlin. In der NS-Zeit wurde das Schloss als zentrales Depot für die von den Nazis als „Entartete Kunst“ klassifizierten Gemälde und Skulpturen genutzt. Mehrere tausend beschlagnahmte Kunstwerke lagerten hier bevor sie devisenbringend ins Ausland verkauft wurden oder Göring oder einer der anderen Bonzen sich seine Kunstsammlung auffüllte. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Schloss dem Staatsoberhaupt der DDR, Wilhelm Pieck, als Amtssitz. Nach Umbau zum Gästehaus logierten in Schönhausen hochrangige Staatsgäste der DDR-Regierung unter anderem Indira Gandhi, Leonid Breshnew, Fidel Castro und Michail Gorbatschow. Das Arbeitszimmer Wilhelm Piecks sowie ein Gästeappartement sind heute noch im DDR Design zu bewundern. Auch Verhandlungen zum Runden Tisch fanden teilweise im Schloss Casino statt, heute Sitz der Bundesakademie für Sicherheitspolitik.               

 

Im Park könnte man sich stundenlang aufhalten. Wer müde ist, kann die Tour auch hier beenden und ein anderes Mal zurückkommen. Die Panke teilt das Areal in unterschiedliche Räume. Vom Barockgarten der Königin ist leider nicht mehr viel zu sehen; aber von Lenne´s Kunst, der den Park 1827-1829  umgestaltete, ist heute noch ein sehr großer Teil vorhanden. Entlang der zahlreichen geschwungenen Wege kann man dem Lauf der Panke folgen und den wunderbaren Bestand an alten Kastanien, Akazien und Eichen bewundern, die wie durch ein Wunder Krieg und Nachkriegsnot überstanden haben. Der engere Gartenbereich direkt am Schloss präsentiert sich heute wieder so, wie er für den Sitz des ersten - und einzigen - Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, gestaltet wurde. Stadtgartendirektor Reinhold Lingner entwarf die Anlage im Stil der gärtnerischen Avantgarde der Weimarer Republik.

 

Amalienpark

Über Kavalierstraße und Wolfshagener Straße, entlang wunderschöner Gründerzeithäuser mit Vorgärten, die einen hier ein bisschen an das West Berliner Friedenau erinnern, ebenfalls ein sogenanntes Intellektuellenviertel, erreichen wir den Amalienpark. Wer will, legt in der Schönholz Brasserie vorher noch einen kurzen Stopp ein.

 

Benannt sind der Park und das ihn umgrenzende Gebäudeensemble nach Prinzessin Amalie von Preußen, Schwester des Alten Fritz. Der Architekt Otto March, Erbauer des Vorgängers des Olympiastadions, wurde 1897 mit der Umgestaltung des Platzes und der Errichtung einer gründerzeitlichen Wohnbebauung beauftragt. Ursprünglich bestand der Komplex aus neun Häusern, eines der Gebäude wurde aber im zweiten Weltkrieg stark beschädigt und erst im Jahr 2000 rekonstruiert. Berühmteste Bewohnerin des Amalienparks war Christa Wolf, die bis zu ihrem Tod 2011 hier lebte. Für mich ist dies eine der schönsten Straßen beziehungsweise Wohnensembles Berlins.          

Der von Christa Wolf und ihrem Mann Gerhard mit initiierte Verein Galerie Form Amalienpark │Kunstwerkstatt │Literatur Forum betreibt in der Breiten Straße #2 eine Galerie, die die Werke der in der Gruppe vereinigten Künstler ausstellt. Darüber hinaus gibt es regelmäßig Lesungen oder  Buchpremieren.

 

In der Breiten Straße #45 stoßen wir auf eines der ältesten Baudenkmale Pankows: das Kavalierhaus. Erbaut um 1750 für Kavaliere, Mitglieder des Hofstaates des Schloss Schönhausen, ging sie 1865 in den Besitz des Schokoladenfabrikanten Hildebrand über. Nach dem zweiten Weltkrieg diente das Haus als Kinderhort. 1998 erwarb es die Caritas Krankenhilfe Berlin und sanierte das stark vom Verfall bedrohte Haus; heute ist es in die benachbarte Klinik Maria Heimsuchung integriert. Vor dem Haus befinden sich vier auffallende Putten, die die menschlichen Temperamente -  Melancholiker, Sanguiniker, Optimist, Pessimist – symbolisieren. Sie wurden vom  Dresdner Hofbildhauer Gottfried Knöffler geschaffen. Im Winter sind die Skulpturen allerdings verpackt. 

 

Die Galerie Pankow in der Breiten Straße #8, ist eine der ältesten Kommunalen Galerien Berlins. Sie existiert bereits seit fast 50 Jahren, wenn auch nicht immer am gleichen Standort. Wie alle Kommunalen Galerien der Stadt widmet sie sich der Förderung lokaler Künstler und vermittelt diesen Öffentlichkeit und Ausstellungsmöglichkeiten

 

Schinkel und Stüler arbeiteten auch hier

An der Alten Dorfkirche haben wir dann den mittelalterlichen Dorfanger Pankows erreicht. Ursprünglich stand an der Stelle eine Holzkirche, die im 15ten Jahrhundert durch eine Feldsteinkonstruktion ersetzt wurde. Nach einigen anderen Anbauten wurde die Kirche 1832 von Carl-Wilhelm Redtel, einem Schüler Schinkels, natürlich unter Mitwirkung des unermüdlichen Meisters, umgebaut. Zwischen 1857 – 1859 erweiterte ein weiterer Schinkel Schüler, Friedrich August Stüler, die Kirche durch den Bau des heutigen Mittelteils. Die sogenannte Stülerhalle hat eine unvergleichliche harmonische Eleganz. Im Zuge dieser Erweiterung erhielt die Kirche ihren heutigen Namen „ Zu den Vier Evangelisten“. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gotteshaus stark beschädigt und erst 1953 in seiner ursprünglichen Form wieder aufgebaut. Im Jahr 1981 gründete sich aus der Gemeinde der Kirche der Friedenskreis Pankow, ein Arbeitskreis, der sich unter anderem mit Friedenspolitik, Abrüstung und Umweltthemen befasste. Prominente Mitglieder waren Ruth Misselwitz, Vera Wollenberger, Freya Klier und Werner Schulz. Die Kirche ist leider nur unregelmäßig geöffnet. 

 

Auf der Mittelpromenade der Breiten Straße findet Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag ein Wochenmarkt statt; angeblich der älteste Berlins. Hier befindet sich auch die Skulptur „Die Halbmondträgerin“ des Berliner Künstlers Trak Wendisch. 

 

Rathaus Pankow

Den Abschluss des Platzes bildet das Rathaus Pankow. Erbaut 1901-1903 nach Plänen des Architekten Wilhelm Johow, im Stile des Eklektizismus, einem Mix aus Neogotik, Neobarock und Jugendstil; wie man es im Kaiserreich eben gerne hatte. Das Rathaus aus rotem Klinker ist dreigeschossig, mit einem dreibogigen Eingang mit Säulen und Freitreppe und natürlich einem Rathausturm. Plastiken des Pankower Bildhauers Sponar schmücken die turmartigen Vorsprünge und stellen die Bürgertugenden dar. Die Interpretation von Ost nach West: Gerechtigkeit, Bürgerfleiß, Bürgerehre, Mildtätigkeit. Die Bürgerehre wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört – wie tiefsinnig und zynisch - und erst 1987 zur 750-Jahrfeier Berlins wieder ersetzt.

 

Ursprünglich war das Dach mit Kupfer gedeckt, es wurde allerdings im Ersten Weltkrieg zur Gewinnung von Material für die Rüstung wieder entfernt. Auch der preußische Adler, der die Rathausspitze zierte, wurde offiziell in den Nachkriegsjahren eingeschmolzen. Es wird allerdings auch vermutet, dass er als Beutekunst nach Russland gegangen sein könnte. Der quadratische Eckturm ist 50 Meter hoch und wird im ersten Obergeschoss von zwei Balkonerkern geziert, die zur ursprünglichen Bürgermeisterwohnung gehörten. Eine Turmuhr zeigt in alle vier Himmelsrichtungen die Zeit an, darüber befindet sich eine umlaufende Balustrade mit vier Ecktürmchen. Den Abschluss bildet ein zylindrischer Turm mit Helm und Laterne.

 

Von 1945-1949 diente das Rathausgebäude als Sitz der Sowjetischen Stadtkommandantur, da es nur geringe Schäden erlitten hatte; heute beherbergt es die BVV und die Bezirksverwaltung des Bezirks Pankow.

 

Nur wenige Schritte die Wollankstraße hinein befindet sich das Museum Alte Bäckerei Pankow. Von 1875-1964 backte und verkaufte die Familie des Bäckermeisters Hartmann hier Brot. Nach dem Auszug der letzten Bewohnerin im Jahr 2000 übernahm der neugegründete gemeinnützige Verein „Alte Bäckerei“ das Gebäude. Nach Instandsetzung und Sanierung ist hier heute das Museum für Kindheit Pankow zu Hause. Im Erdgeschoss bekommt man einen Einblick in das Wohnen in Pankow um 1900, im Obergeschoss befindet sich das Museum. Dienstags, mittwochs und freitags wird noch immer Brot gebacken, welches vor Ort erstanden werden kann. Die Bäckerei Märkisches Landbrot ist der Pächter der Backstube und backt hier nach Demeter Richtlinien. Wer möchte, kann sich sogar einquartieren; eine kleine Wohnung unterm Dach wird für maximal 2 Gäste vermietet. 

Bleichröder und Garbáty

Zurück am Rathaus queren wir den Bleichröderpark zur Schulstraße. Die jüdische Bankiersfamilie Bleichröder, deren Geschäfte und Eigentum 1937 „arisiert“ wurden, lebte hier zunächst in den Sommermonaten, seit 1912 fest. Der Villenkomplex wurde erst 2002 abgerissen, nach jahrelangem Leerstand und Verwahrlosung. Der Garten wurde zu DDR Zeiten größtenteils versiegelt und als Marktplatz genutzt, 2013 wurde der neugestaltete Park der Öffentlichkeit übergeben und erinnert seitdem durch seinen Namen an die Pankower Philanthropen Familie. Von der schönen Terrasse des Café Nord hat man einen guten Blick auf die Grünflache und die umliegenden Häuser.  

In der Berliner Straße stoßen wir auf die Villa Garbáty – heute Sitz der libanesischen Botschaft, zu DDR-Zeiten Residenz des bulgarischen Botschafters. Bereits ab etwa 1876 entstanden auf dem Grundstück Fabrikations-, Lager- und Verwaltungsgebäude für eine Zigarettenfabrik. 1890 ließ sich der Fabrikant Josef Garbáty nebenan die Villa als Wohnsitz bauen. Der größte Teil der Gebäude auf dem Fabrikgelände stammt aus Entwürfen des Architekten Paul Überholz, der unter anderem auch Mietshäuser am Paul-Lincke-Ufer und der Oranienstraße in Kreuzberg entwarf. Insgesamt waren die Parzellen Berliner Straße #122 bis 126 im Besitz der Familie Garbáty,  1935 folgte die Enteignung. Der Firmengründer Josef Garbáty emigrierte allerdings nicht, sondern starb 1938 in seiner Villa. Seine Pflegerin wurde im KZ Natzweiler-Struthof interniert.  

 

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurden auf dem Gelände die Fabrikationsanlagen der VEB Berliner Zigarettenfabrik angesiedelt; diese produzierte dort bis 1989. Nach mehrjährigem Leerstand erwarb 1998 der Unternehmer Wolfgang Seifert, Gründungsmitglied und Geschäftsführender Vorsitzender der „parteinahen“ Johann Gottlieb Fichte Stiftung der Partei „Die Republikaner“ das Gelände samt Villa. Von 1999 bis 2003 war die Villa an die Republikaner- vermietet. Im Jahr 2010 wurde der Komplex von einem Immobilienentwickler  gekauft und beherbergt heute Premium Living.

 

Garbáty war aber nicht nur Zigarettenfabrikant, sondern auch Mäzen und Stifter. Das ehemalige Jüdische Waisenhaus, nur wenige Schritte von seiner Villa entfernt, wurde lange Jahre von ihm unterstützt. Das heutige Gebäude des Waisenhauses stammt von 1913 und wurde vom Architekten Alexander Beer, Leiter des Bauamts der Jüdischen Gemeinde Berlins und ebenfalls Architekt der Synagoge am Fraenkelufer und der Mädchenschule in der Auguststraße, ermordet in Theresienstadt, errichtet. Gegründet hatte es die Jüdische Gemeinde Berlins 1881, nachdem in Russland auf Grund von Judenpogromen viele Kinder zu Waisen wurden. 1942 wurden die letzten Kinder und Erzieher deportiert; viele hatten aber nach 1938 noch nach Palästina oder England ausreisen können. Die Nazis errichteten in dem Gebäude eine Sichtvermerkstelle des Reichssicherheitshauptamtes. Nach unterschiedlicher Nutzung nach 1945 wurde es von  1971- 1991 Sitz der kubanischen Botschaft. 1993 an den Jewish Claim Council restituiert, der es dem Staat Israel übereignete, verkaufte das Land das Gebäude 1999 der Dr. Walter und Margarete Cajewitz-Stiftung, einer gemeinnützigen Stiftung für Senioren, die es renovierte und der Stadtbibliothek Pankow zur Verfügung stellte.

 

 

Das Neue Bauen und ein typisches Gerichtsgebäude

Bei Milchmanns Kaffeehaus kann man sich erneut stärken, bevor wir zum Ende unserer Tour noch einen letzten Schlenker machen. In der Granitzstraße, gegenüber des Bahngeländes, finden sich Siedlungsbauten von Mebes & Emmerich aus den 1920er Jahren; um Innenhöfe gruppieren sich die Wohnanlagen mit so wohlklingenden Namen wie Birkenhof, Tannenhof oder Kastanienhof. Den Arbeitern, die in diese Wohnungen zogen, mag es sicherlich damals so vorgekommen sein. Was mit der Brache dahinter am Pankower Tor passiert, darüber wird momentan im Viertel lebhaft debattiert.

 

Nur wenige Schritte sind es bis zum Gebäude des Amtsgerichtes Pankow in der Kissingenstraße,  1902-1906 nach Plänen von Rudolf Mönnich, der übrigens bei der Erbauung fast aller Gerichtsgebäude des frühen 20sten Jahrhunderts in Berlin beteiligt war, in der damals üblichen eklektischen Mischung errichtet. Das hinter dem Gerichtsgebäude liegende Gefängnis wurde 1928 stillgelegt, ist aber seit 1992 als Frauenjustizvollzugsanstalt wieder in Betrieb. Von 1933 bis 1945 diente es der SA als Unterkunft, zu DDR Zeiten dann als Untersuchungshaftanstalt des MfS. 

 

Wer will, kann noch bis zum Kissingenplatz und weiter bis zur Prenzlauer Promenade gehen, ansonsten gehen wir über die Berliner Straße zurück zum S-Bahnhof Pankow.

 

Am Kissingenplatz erhebt sich mächtig St. Georg, 1909 geweiht, erbaut von Hugo Schneider, einem auf Sakralbauten spezialisierten Architekten. Im zweiten Weltkrieg stark zerstört, wurde sie nach dem Krieg nicht fachgerecht renoviert und dadurch zum zweiten Mal geschunden. Erst 2016 wurden die gröbsten Eingriffe wieder zurückgenommen und die Kirche in ihren Originalzustand zurückversetzt. An der Ecke Kissingenstraße X Prenzlauer Allee befinden sich die sogenannten Zeppelinhäuser. Erbaut 1929 - 1931 von Walter Borchard, ebenfalls für den Bau das RIAS Gebäudes in Schöneberg verantwortlich, und Georg Thoféhrn, sind sie typische Vertreter des genossenschaftlichen Bauens Ende der 1920 Jahre; was sie besonders macht, sind ihre tonnenförmigen Dächer. Bus 255 bringt uns von hier zum S-Bahnhof Pankow zurück.      

 

U2 Pankow / S85 Pankow / Tram M1 S- & U-Bahnhof Pankow / Bus M27 S- & U- Bahnhof Pankow  

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