Am besten nähert man sich dem Rheingau Viertel und dem ihn strukturierenden Rüdesheimer Platz von der Landauer Straße. Wer nicht mit dem Bus anreisen will, fährt mit der U9 bis Friedrich-Wilhelm-Platz und läuft über die Wilhelmshöher Straße zur Laubacher Straße. Eingebogen in die Landauer Straße werden Sie den Umweg verstehen: mächtig ragt Siegfried zwischen den Bäumen hervor, an der Hand sein Pferd, welches sich prachtvoll aufbäumt. Die Sichtachse wird auch heute noch gepflegt, allerdings verschandeln Straßenschilder das Bild und trüben das Vergnügen ein; aber über sowas muss man heutzutage wohl einfach hinwegsehen.

 

Das kleine Geschichtsbuch

Landauer Straße
Landauer Straße

Die Landauer Straße war die erste, die fertiggestellt wurde und bildet eine der Hauptachsen des Rheingau Viertels. Sie endet am Rüdesheimer Platz, dem Zentrum des Viertels. Dr. Kurt Pallmann schrieb 1912 in dem Buch "Die Gartenkunst" über die Landauer Straße: "Eine ganz eigenartige Straße ist da in Wilmersdorf bei Berlin entstanden; ein Werk der Berlinischen Boden-Gesellschaft. Solche Einheitlichkeit des Straßenbildes war uns bisher nur aus mittelalterlichen Städten bekannt und allenfalls aus englischen Gartenvorstädten und Landhaussiedlungen.... Man glaubt, hier nicht in einer Millionenmetropole zu sein. Hier geht man wie in einer Dorfstraße". Ganz so idyllisch ist es heute nicht mehr, aber entschleunigen kann man schon, wenn man die Landauer Straße entlang läuft. Das Rheingau Viertel ist zu großen Teilen nicht generisch gewachsen, sondern wurde bewußt als Gartenstadt konzipiert und angelegt.

Landauer Straße
Landauer Straße

Die Berlinische Boden-Gesellschaft der Familie Haberland, auch für das Bayerische Viertel und die Bebauung am Viktoria-Luise-Platz verantwortlich, beauftragte den Architekten Paul Jatzow um 1906, das neue Viertel zu konzipieren. Der Jatzow Plan sah einen einheitlichen Charakter der Straßen vor, die Details der Ausschmückung der Häuser war jedoch komplett unterschiedlich. Vor den Häusern wurden keine Vorgärten im bisher vorherrschenden Stil angelegt, sondern leicht ansteigende Grünflächen, die sogenannten Gartenterrassen. Jatzow übertrug Stilelemente des englischen Landhausbaus auf die Wohnbebauung, viel Fachwerk, unterschiedliche Dachformen, Erker, Rosenspaliere und Sprossenfenster. Der Erste Weltkrieg unterbrach die Entwicklung des Stadtteils, vielfach sind die durch die Seitenflügel gebildeten Höfe offen geblieben. Dennoch mit dem “Rheinischen Viertel” entstand in Berlin vor dem Ersten Weltkrieg die größte einheitliche Mietshausbebauung in Form einer Gartenstadt und zog schnell ein bürgerliches Publikum an, vor allem da auch ab 1911 mit dem Bau der heutigen U3 Deutsch-Wilmersdorf an das Stadtzentrum von Berlin angebunden wurde. Und da man hier reich war, stellte man seinen Reichtum auch gerne zur Schau; die U Bahn Höfe Rüdesheimer Platz, Breitenbachplatz aber vor allem Heidelberger Platz mit seinem kathedralenartigen Ausbau sind verschwenderische Zeugnisse dieser Zeit. Das gesamte Ensemble des Platzes ist heute als Kulturdenkmal klassifiziert so wie viele Häuser in der Nachbarschaft. Und -  die stille Pracht und Schönheit ziehen einen auch heute noch in den Bann.

Der Rüdesheimer Platz und seine Umgebung

Rüdesheimer Platz
Rüdesheimer Platz

An der Ecke Landauer - Ahrweiler Straße befindet sich das Gasthaus

Landauer. Wie der Name schon sagt, kommen hier Freunde der gutbürgerlichen Einkehr auf ihre Kosten. Vor allem im Sommer ist das Gasthaus zu empfehlen; der Blick auf den Platz ist unbezahlbar; allerdings ist außer Sonntags nur abends geöffnet. Seit Kurzem kann man aber im schönen Café Lotte am Platz tagsüber einen guten Kaffee mit hausgemachten Kuchen genießen. Ein solcher Ort hat lange im Viertel gefehlt und so hat sich das Café sehr schnell etablieren können. Direkt nebenan das Teehaus, in dem man kompetent und freundlich beraten wird; die Teemischungen sind für Teeaficionados eine Offenbarung.

 

Auf der Rüdesheimer Straße zwischen Homburger – und Wiesbadener Straße schlägt das Herz des Viertels. Natürlich sind wir hier nicht in Kreuzberg oder Mitte, es geht etwas gediegener zu, etwas beschaulicher und entschleunigter, aber spießig ist es nicht, eher großbürgerlich entspannt. Man muss hier nichts beweisen. Durch die relative Nähe zur FU in Dahlem gibt es aber auch einige Studenten, die später im Viertel wohnen bleiben, wenn sie Eltern werden. Die Neuland Fleischerei Kluge ist derartig beliebt, dass sich regelmäßig Schlangen bis auf die Straße bilden und seit letztem Jahr gibt es auch endlich eine Buchhandlung am Platz; Mertiny & Sohn betreiben sehr engagiert ihren Laden und laden regelmäßig zu interessanten Veranstaltungen und Lesungen ein. Die Bekleidungsgeschäfte sind eher auf den Geschmack einer etwas konservativeren Klientel eingestellt und natürlich darf eine Filiale von Butter Lindner nicht fehlen.  

 

Die Schönste Straße Berlins

Rüdesheimer Straße
Rüdesheimer Straße

 

An der Ecke zur Eberbacher Straße gibt es die Bücherbox, erst in 2016 durch Crowdfunding am Leben erhalten, an der man eigentlich immer anstehen muss. In der Eberbacher Straße findet jeden Dienstag und Freitag ein Wochenmarkt statt, der für viele ältere Menschen im Kiez eine Bedeutung weit über die Besorgungen hinaus hat; man kennt sich, man schnackt miteinander und ja, man passt auch ein bißchen auf sich auf. La Vucciria ist ein neues Lokal am alten Standort und bietet sizilianische Küche und hat sich sofort in die Herzen der Nachbarn gekocht. Wer den schnellen Imbiss vorzieht geht gegenüber zu Pizza & Pasta. Und, weil italienisch essen irgendwann auch mal langweilig ist – voilà Le Pastis ist direkt daneben; eines der besten französischen Lokale der Stadt. Vincent Garcia war Sous Chef im Adlon und jahrelang Chef Cuisinier in der Brasserie Ganymed und da der Mann aus Marseille kommt, kennt er sich bestens aus mit französischem Essen. Im Schuhgeschäft Lilienstein kann man nicht nur qualitativ hochwertige, zeitlose Schuhe und Taschen erstehen, sondern auch chilenische Degus im Schaufenster bewundern. Leider wird zum Ende 2016 der Laden geschlossen.  

 

Highlight ist aber natürlich der Rüdesheimer Platz und der Weinbrunnen – ausführlich beschrieben hier. 2015 wurde die Rüdesheimer Straße von der New York Times zur schönsten Straße Berlins gekürt, aber damit kann eigentlich nur der unmittelbare Bereich rund um den Platz gemeint sein.

 

Die Autogerechte Stadt

Schlangenbader Straße
Schlangenbader Straße

In der Eberbacher Straße verlieren die Häuser etwas an Glanz, aber der Weg ist das Ziel und wir sind auf dem Weg zur "Schlange". In den autoverrückten 70er Jahren wurde in der Schlangenbader Straße ein Komplex mit 1758 Wohnungen errichtet als Autobahnüberquerung, teilweise als Terrassenhäuser mit einem darüber gelegten Wohnriegel. Das Hauptgebäude, die direkte Autobahnüberbauung, hat eine Gesamtlänge von 600 Metern und eine maximale Höhe von 46 Metern und zählt damit zu den größten zusammenhängenden, durchgängig begehbaren Wohnkomplexen Europas. In der angrenzenden Randbebauung entstanden 694 Wohneinheiten; darüberhinaus gibt es 118 Hobbyräume, 4 Gästewohnungen und 12 Gemeinschaftsräume. Man hatte aus den Fehlern beim Verdichten des Baus und den daraus resultierenden sozialen Spannungen wie in der Gropiusstadt gelernt und wollte es hier besser machen. Bis 2015 wurde der Hausmüll über eine zentrale pneumatische Müllentsorgungsanlage durch Müllklappen in den Fluren entsorgt und durch 800 Meter lange Rohrleitungen bis zum Breitenbachplatz gepumpt und dort von der BSR abtransportiert. Die Architekten des Baus sind Gerhard Heinrichs, Gerhard und Klaus Krebs; mit der Errichtung des Prototyps wurde der Nachweis der technischen Durchführbarkeit erbracht, denn Autolärm oder Erschütterungen sind im Haus nicht zu spüren; die Autobahn wird durch zwei statisch und akustisch vom übrigen Bauwerk getrennte Hohlkästen geführt. Laut ist es also nicht im Inneren, allerdings hemmt der Riegel den Luftaustausch auf der Wiesbadener Straße. 2002 wurde das Gebäude mit dem Renault Traffic Future Award ausgeichnet, einem Preis für – wie sollte es anders sein – Verkehrsbauwerke.

Landhaus und neue alte Bausünden

Wohnhaus in der Binger Straße
Wohnhaus in der Binger Straße

In der Johannisberger- und Binger Straße findet sich andere, harmonischere Architektur. Die Wohnhäuser Joahnnisberger Straße 24-28 & 41-42 stehen heute unter Denkmalschutz und wurden alle in den späten 1920er Jahren als Einfamilienhäuser erbaut. In der Binger Straße sind einige sehr schöne Beispiele der 1920er Jahre Landaus Architektur zu finden, so Nummer 40,51,53,63, die als Baudenkmale klassifiziert sind.

 

Der Breitenbachplatz bildet die Grenze zu Dahlem und ist leider heute ein vom Verkehr dominierter Platz, auf dem ab und zu ein Flohmarkt stattfindet, aber an dem man nichts mehr davon spürt, welche Anziehungskraft der Platz nach seiner Anlegung 1892 gehabt haben soll; der blühende Flieder, der auf dem Platz wuchs, zog Besucher aus vielen Stadteilen Berlins an. Heute gibt es einige Geschäfte und ein paar Restaurants, aber Stimmung will auf und um den Platz mit der massigen Autobahnbrücke und dem Autobahnzubringer nicht aufkommen. Eine Bürgerinitative fordert seit Jahren Veränderung und langsam scheint man auch in der Politik begriffen zu haben, dass Plätze für Menschen gebaut wurden und nicht nur für den automobilen Verkehr. Die Station der U3 ist einen Abstecher unter die Erde wert. Der Bahnhof wurde vom Architekten Wilhelm Leitgebel gestaltet. Der Raum gleicht einer Halle mit kassettenförmiger Decke, die von granitverblendeten, dorischen Pfeilern in der Bahnsteigmitte getragen wird. In den Kassetten befinden sich achteckige Mosaikfelder mit geometrischen Mustern. An den Zugängen finden sich steinerne Pylone mit Lampenaufsatz und einer Steinumwehrung.

 

Künstlerkolonie oder was davon übrig blieb

Ludwig-Barnay-Platz
Ludwig-Barnay-Platz

Über den Südwestkorso, in dessen Mitte, dort wo heute Autos parken, ursprünglich auf persönlichen Wunsch Kaiser Wilhelm II ein Reitweg angelegt war, gelangt man zur Künstlerkolonie in deren  Zentrum der Ludwig-Barnay-Platz liegt. Die Künstlerkolonie entstand von 1927 bis 1930 auf Initiative der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GDBA) und des Schutzverbandes deutscher Schriftsteller, um auch sozial nicht abgesicherten Künstlern preiswerten und komfortablen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Auch hier wandte man die architektonische Form der Gartenstadt an. Berühmte Bewohner waren Ernst Bloch, Ernst Busch, Lil Dagover, Brigitte Helm, Sebastian Haffner, Klaus Kinski, Manes Sperber und Erich Weinert.

 

Die Kolonie war eine Hochburg des linksliberalen, intellektuellen Milieus inmitten der Gutbürgerlichkeit der Bewohner des Rheingau Viertels und des angrenzenden Friedenau. Im Volksmund wurden sie auch Roter Block genannt, weil viele Bewohner lange vor 1933 dem Erstarken der Nationalsozialisten die Stirn zu bieten versuchten. Im Dritten Reich wurden die Künstler sukzessive entrechtet, drangsaliert und körperlich bedroht; wer nicht schon 1933 emigrierte, sah sich immer stärkeren Einschränkungen ausgesetzt. Erst 1988 wurde von der Stadt Berlin auf dem Platz ein Mahnmal für die politisch Verfolgten der Künstlerkolonie aufgestellt. Heute befinden sich wenige Künstler unter den Bewohnern; der Platz ist ungepflegt, runtergekommen und wenig einladend; trotzdem ist das Ensemble um den Platz sehenswert und hat seinen ganz eigenen Reiz.

 

Ökumene etwas anders

Von ~~lillianne -  CC BY-SA 2.0 via WikimediaCommons
Von ~~lillianne - CC BY-SA 2.0 via WikimediaCommons

Über die Wetzlarer Straße erreicht man den Bergheimer Platz mit der St. Marien Kirche, erbaut bis 1914. Stilistisch ein Kind seiner Zeit, ein überkuppelter Zentralbau mit romanischen Elementen und roter Ziegelverblendung. Der Standort der Kirche war bewußt gewählt. Die Laubacher Straße markiert die Grenze von Wilmersdorf nach Friedenau und die katholische Gemeinde wollte ihr Gotteshaus prominent gegenüber der evangelischen Kirche zum Guten Hirten am Friedrich-Wilhelm-Platz positionieren, die nur ein paar hundert Meter entfernt liegt. Und so läuten heute noch fast jeden Sonntag erst die einen, dann die anderen die Gläubigen zum Gebet und wer dazwischen wohnt findet es entweder schrecklich oder erfreut sich an den Tönen der Kirchenglocken. Direkt gegenüber befindet sich das Pfarrhaus, welches heute ebenfalls als Baudenkmal klassifiziert ist.

 

Über die Ahrweilerstraße gelangt man zurück zum Rüdesheimer Platz; die Weinhandlung Hertz vertritt ein gutes Sortiment an Wein und Spirituosen. Ahrweiler- und Deidesheimer Straße warten mit Wohnanlagen aus den 1920er Jahren auf, als das Rheingau Viertel sukzessive erweitert wurde. Die Gebäude in der Spessartstraße wurden bereits als Teil der ursprünglichen Gartenstadt angelegt, allerdings wurden hier im Krieg viele Häuser durch Bombeneinschlag beschädigt.

 

Heidelberger Platz

Über die Aßmannshauser Straße gelangt man zum Heidelberger Platz. Auf dem Weg passiert man noch einige interessante Denkmalbereiche, so die Häuser an der Ecke Triberger Straße oder die Zahnklinik, 1955 nach Plänen der Architekten Rudolf Ullrich und E. Neubarth im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaut. Am Heidelberger Platz befindet sich schließlich das 1936 von Emil Rüster erbaute Gebäude des Springer Verlages – nicht zu verwechseln mit Axel Springer Verlag - ursprünglich Haus der Deutschen Zahnärzte. Bis 1945 war das Gebäude Sitz der Deutschen Zahnärzteschaft und Kassenzahnärztlichen Vereinigung Deutschlands.

 

Im Krieg zum Teil zerstört, sendete ab Juni 1946 die Berliner Niederlassung des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) für den britischen Sektor Berlins als Alternative zum Programm des Berliner Rundfunks, der von den Sowjets aus dem Haus des Rundfunks an der Masurenallee betrieben wurde, ein Radioprogramm. Im April 1951 wurde aus dem Gebäude die erste deutsche Fernsehsendung der Nachkriegszeit ausgestrahlt, die jedoch nur in Berlin gesehen werden konnte. Ab 1953 hatte als Nachfolger des NWDR der neu gegründete Sender Freies Berlin – SFB - hier seinen Sitz bis er 1957 in das Haus des Rundfunks umzog.

Als U-Bahn fahren noch ein erbauendes Erlebnis war

Von Stadtlichtpunkte - CC BY-SA 3.0 via WikimediaCommons
Von Stadtlichtpunkte - CC BY-SA 3.0 via WikimediaCommons

Der Heidelberger Platz wurde als Schmuckplatz und Abschluß des Rheingau Viertels konzipiert, davon ist heute nichts mehr übrig. Die Stadtautobahn, die Ringbahn und die Mecklenburgische Straße rücken dem Platz mit ihrer Geräuschkulisse zu nahe, das Areal ist ungepflegt, inzwischen sogar eingezäunt, da es immer wieder Probleme mit sozial schwierigen Gruppen gab. Ein Ort zum Weglaufen und Abtauchen. Und das sollte man auf jeden Fall tun, denn das Sehenswerte liegt hier unter der Erde. 1913 erbaut liegt der U-Bahnhof doppelt so tief wie andere Bahnhöfe, da die Tunnelstrecke hier den Einschnitt der Ringbahn unterqueren muß. Der Architekt Wilhelm Leitgebel entwarf einen Bahnhof, der einer Kathedrale ähnelt. Vorhallen zu den Ausgängen schließen den Mittelbahnsteig an beiden Enden ab, die Decke des Bahnsteigs wurde als Kreuzgratgewölbe angelegt und alle Verkleidungen sind aus Stein sowie zum Teil aus Fliesen. Es ist unglaublich beeindruckend und ein Zeugnis davon, dass unsere Vorfahren nicht nur ihren Reichtum zur Schau stellen wollten, sondern auch einen Sinn dafür hatten wie Schönheit und Ästhetik den Menschen erbauen können.

Das Rheingau Viertel hat einen ganz besondern Reiz. Innenstadtnah, aber doch schon genug entfernt von der Hektik der Großstadt; auf positive Weise bürgerlich aber nicht spießig oder verklemmt und nicht nur ein Hort für Senioren. Mit seiner inspirierenden Architektur ein Platz zum Wohlfühlen und mit dem Weinbrunnen auf dem Rüdi ein Ort für den kurzen Urlaub in Berlin.

 

Bus 101 Wiesbadener StraßeXLaubacher Straße / U9 Friedrich-Wilhelm-Platz / U3 - Rüdesheimer Platz

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Kommentare: 5
  • #1

    Jörg (Samstag, 15 Oktober 2016 14:59)

    Tolle Beschreibung und tolle Bilder; finde meinen Heimat Kiez sehr gut wiedergegeben.

  • #2

    Katharina (Mittwoch, 04 Januar 2017 09:57)

    Vielen Dank für diese Empfehlung! Konnte so einen frischen Blick auf Bekanntes werfen. Zum Beispiel auf den U-Bahnhof Heidelberger Platz. Ich bin unzählige Male auf den Weg zur Uni durchgefahren. Jetzt habe ich mir endlich die Zeit genommen, den Bahnhof mit Muse zu besichtigen. Wirklich eine Entdeckung!

  • #3

    Charlotte@fortsetzungberlin (Mittwoch, 04 Januar 2017 18:36)

    Fand ich auch; man kommt an so vielen Orten regelmäßig vorbei, die es unbedingt lohnen, dass man sie näher kennenlernt

  • #4

    EinfachWein (Samstag, 07 Januar 2017 20:04)

    Sehr viel input in einem einzigen Artikel. Ich habe das mit Genuss gelesen.
    Die etwas anderen Spaziergänge gefallen mir sehr.
    Bleibt nur die Frage, welche Strasse nun die Schönste ist:
    Landauer oder Rüdesheimer...?

  • #5

    Charlotte@fortsetzungberlin (Samstag, 07 Januar 2017 21:51)

    Meiner Meinung nach die Landauer; hat architektonisch so viel mehr zu bieten

News

Berlin Biennale – 09.Juni-09.September 2018

Die Berlin Biennale ist das Forum für zeitgenössische Kunst in Berlin. Sie findet alle zwei Jahre an variierenden Orten in Berlin statt und wird von unterschiedlichen Konzepten bekannter Kuratoren geprägt. Die Veranstaltungen im Rahmen des öffentlichen Programms «I’m Not Who You Think I’m Not» finden an vielen verschiedenen Orten in Berlin statt. Am 8. Juni 2018 wird die Berlin Biennale um 19 Uhr zeitgleich an allen Ausstellungsorten eröffnet. Alle  Orte sind an diesem Abend bis 22 Uhr zugänglich und der Eintritt ist kostenlos. Mehr Infos – hier.  

 

Die Schönheit der Großen Stadt – ab 23.02.18 Museum Ephraim Palais

Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt Berlin und die dahinter verborgene Schönheit, für die Malerei die Augen öffnen kann. 120 Berliner Bilder zeigen, wie Künstler von Gaertner bis Fetting „Die Schönheit der großen Stadt“ gesehen haben. Infos – hier