Rudolf-Wilde-Pak / Volkspark Wilmersdorf

Obwohl die beiden Teile des Parks unterschiedliche Namen haben, können sie doch als eine Einheit wahrgenommen werden. Bis zur Kufsteiner Straße nennt sich der Park Rudolf-Wilde-Park, westlich davon ist der wesentlich größere Teil der Volkspark Wilmersdorf. Nur 150m breit ist die Anlage  2,5 km lang und führt von der Martin-Luther-Straße bis zum Abschluss am Fennsee zur Rudolstädter Straße. Immer wieder durch Straßen unterbrochen, hat jeder Abschnitt seinen ganz eigenen Charakter und Reiz.

 

Der Rudolf Wilde Park wurde ab 1911 als Stadtpark Schöneberg angelegt, nachdem das Rathaus Schöneberg an die U-Bahn angeschlossen wurde. Und diese U-Bahn Station teilt den Park auch in zwei Hälften: den östlichen Teil mit dem Hirschbrunnen, dem Biergarten und dem Bouleplatz und den westlichen mit kleinem Teich, Heimat zahlreicher Frösche und Kröten, und Flanierwegen. Von beiden Seiten hat man einen schönen Blick auf die in einer Art  Orangerie angelegte U-Bahn Station und die darüberliegende Carl-Zuckmayer-Brücke. Die Sitzplätze gen Osten auf und unter der Brücke sind bei Sonnenuntergang sehr begehrt; bei Joggern ist der rund 8km lange Rundkurs sehr beliebt.

Westlich der Prinzregentenstraße verändert der Park seinen Charakter. Es gibt Liegeflächen, Fußballplätze, eine Minigolf-Anlage und Spielplätze. An der Uhlandstraße wird der Stadtpark Wilmersdorf jäh zerissen, die autogerechte Stadt wollte das so. Westlich der Blissestraße wird er dann wilder und ursprünglicher. Der Fennsee wurde als Regenauffangbecken angelegt, das Ufer ist schmal und steil; Baden ist hier verboten, was sicherlich dazu führt, dass man hier auch im Sommer in relativer Ruhe sitzen kann.

 

Ich mag diesen Teil des Parks am liebsten - die Enten im Teich schnattern, man sitzt auf der Parkbank und liest ganz entspannt oder lässt die Gedanken schweifen, ab und zu ist zu hören, wie die U3 durch das Viadukt an der Barstraße fährt. Und wenn dann mit Einsetzen der  Dämmerung die Nachtigallen anfangen zu singen, macht sich absolute Tiefenentspannung breit.    

 

Durch die vielen unterschiedlichen Bereiche ist hier für jeden Besucher etwas zur Naherholung geboten.

 

 

 

U4 Rathaus Schöneberg – Ringbahn - U3 Heidelberger Platz – U7 Blisse Straße  

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Die Schönheit der Großen Stadt – ab 23.02.18 Museum Ephraim Palais

Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt Berlin und die dahinter verborgene Schönheit, für die Malerei die Augen öffnen kann. 120 Berliner Bilder zeigen, wie Künstler von Gaertner bis Fetting „Die Schönheit der großen Stadt“ gesehen haben. Infos – hier