Sehr schöne Weinbar in der trubeligen Dresdner Strasse – deshalb mein Tipp: früh kommen oder reservieren, wenn man im Sommer lieber draußen als drinnen sitzen möchte. Die Terrasse ist klein und schmal aber es werden immer noch Tische und Stühle rausgebracht falls nötig. Im Lokal sitzt man unter Schieferwänden an großen Fenstern und kann das Treiben auf der Straße beobachten. Egal wo man sitzt - es macht Spaß hier seinen Wein zu genießen. 

 

Der Service fragt die Präferenz ab und liegt eigentlich selten daneben mit dem, was zum Degoustieren an den Tisch gebracht wird, aber es wird so lange probiert, bis es für den Gast wirklich stimmig ist. Sehr freundlich sind sie hier und kompetent und nehmen sich Zeit für Ihre Gäste. Das Publikum ist etwas untypisch für die Dresdner Straße, etwas älter und normaler vielleicht aber nicht uninteressant; Weintrinker sind halt ein spezieller Menschenschlag.         

           

Wie es sich für eine Weinbar gehört, gibt es ein paar kleine Speisen als Weinbegleiter wie Käseteller, Oliven oder eine Brotzeit – kleine Köstlichkeiten die gut zum Weintrinken passen. Ein sehr gelungener Ort zum entspannt-baccanalischen delektieren. 

 

Sonntags ab 17:00 wird zum sogenannten Restetrinken eingeladen: jedes Glas aus den offenen Flaschen ist da für 4,-- EUR zu haben. Eine wunderbare Art und Weise das Wochenende ausklingen zu lassen.      

 

Dresdner Straße 124 – Kreuzberg / Mo-So 18:00-open end / www.ottorink.de / U1–U8 Kottbuser Tor–Bus M29 Oranienplatz  / Preise -  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

News

Historische Führung: Vom Krematorium zum Kulturquartier Silent Green – 05. und 25. Mai 2018

Das ehemalige Krematorium Berlin-Wedding gehört zu den denkmalgeschützten Gebäuden in Berlin und spiegelt die Stadtgeschichte auf einzigartige Weise wider. Zwischen 1909 und 1910 als erstes Krematorium der Stadt erbaut, zeugt das Gebäude seit über einem Jahrhundert vom Wandel der Bestattungskultur in Deutschland. Inzwischen ist es Heimat des Silent Green Kulturquartiers. Mehr Info zu den Führungen – hier.

Festival Black International Cinema – 11.-13.Mai 2018

Gezeigt werden Filme aus Afrika, der afrikanischen Diaspora und Beiträge mit interkultureller und internationaler Thematik. In diesem Jahr kommen die Filme aus Sierra Leone, den USA, Senegal, Deutschland, Madagaskar, Belgien und der Schweiz. Mehr Infos – hier. 

1988: 13.April – 03.Juni 2018 FHXB Museum

Das Jahr 1988 wird heute als Prolog zur Wende verstanden. Der Fokus der Ausstellung liegt auf Ereignissen in Berlin und in Polen, zwischen den Streiks der Solidarność und den Auseinandersetzungen  der linksalternativen Szene mit dem Berliner Senat. Mehr Infos – hier.

Die Nächte des Ramadan – Ramadan 2018 ist von 15.Mai-14.Juni 

Der Ramadan – die Zeit des Fastens und nächtlichen Feierns – liefert in zahlreichen Städten der Welt den Anlass für kulturelle Veranstaltungen nach dem allabendlichen Fastenbrechen. Neben den „Ramadan Nights“ in London und Tokio und „Les belles nuits du Ramadan“ in Paris sind auch in Berlin Die Nächte des Ramadan inzwischen fest im Kulturkalender verankert. Mehr Infos – hier

Die 1. Generation: Bildhauerinnen der Berliner Moderne  - 18.02-17.06.2018 Georg Kolbe Museum  

Mit Sophie Wolff, Käthe Kollwitz, Milly Steger, Marg Moll, Tina Haim-Wentscher, Renée Sintenis, Christa Winsloe, Emy Roeder, Jenny Mucchi-Wiegmann und Louise Stomps formierte sich Anfang des 20. Jahrhunderts eine erste Generation von freischaffenden Bildhauerinnen in Deutschland, die von ihrer Kunst leben konnten und auch Anerkennung bei Kunstkritik und Publikum fanden. Mehr Infos – hier.

Die Schönheit der Großen Stadt – ab 23.02.18 Museum Ephraim Palais

Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt Berlin und die dahinter verborgene Schönheit, für die Malerei die Augen öffnen kann. 120 Berliner Bilder zeigen, wie Künstler von Gaertner bis Fetting „Die Schönheit der großen Stadt“ gesehen haben. Infos – hier

Welcome to Jerusalem – 11.12.2017-30.04.2018 Jüdisches Museum

Aktueller kann eine Ausstellung kaum sein. Welcome to Jerusalem befasst sich mit der geschichtlichen Relevanz Jerusalems und ihrer Wahrnehmung der Stadt durch Einwohner und Touristen. Denn Jerusalem ist ja nicht nur für verschiedenste Glaubensrichtungen ein spirituelles Zentrum, sondern hat als Hauptstadt Israels auch eine wichtige politische Bedeutung. Infos hier.