Stadtpark Steglitz

17 ha  ist der Stadtpark groß und damit - was die Größe anbelangt - im Mittelfeld der Berliner Parks. Von der Bekanntheit her rangiert er eher im unteren Bereich – Steglitz ist halt überhaupt nicht angesagt. Aber das tut der Schönheit und dem Erholungswert des Parks natürlich gar keinen Abbruch; ganz im Gegenteil.  

 

Angelegt zwischen 1906 und 1914 von Rudolf Korte als Landschaftspark, bekam er sein heutiges Aussehen 1974. Die Sedanstraße gliedert den Park in zwei ungleiche Hälften, wobei die schönere definitv der Bereich östlich der Sedanstraße ist, der westliche wird eher als Liegewiese genutzt. Im Zentrum des Parks befindet sich ein Rondell mit Springbrunnen aber das eigentliche Highlight ist der Rosengarten, der von einer Hainbuchenhecke umfasst wird und in dessen Mitte sich ein Seerosenteich befindet.

 

Daneben hat der Park vier weitere Teiche, die das Zuhause für Reiher und andere Wasservögel geworden sind. Mehrere Spielplätze, eine Minigolfanlage und eine Verkehrsschule bieten den kleinen Besuchern Unterhaltung; alle anderen können am Wochenende im Sommer im Musikpavillon Konzerten, veranstaltet von der Musikschule Steglitz-Zehlendorf, lauschen. Manchmal kann man da echte Entdeckungen hören. Ansonsten sitzt man auf den Bänken oder auf der Wiese und genießt die Ruhe und Entspannung. Und, wenn es dann noch ein Eis sein soll – die Filiale von Vanille & Marille in der Leydenallee 92 ist nicht weit. Oder Sie gehen die paar Schritte zum Markusplatz und trinken im "Bei Mutti" einen Kaffee.  

 

Vom Stadtpark führt ein Weg am Teltowkanal entlang, auf dem man am Bäkepark und am Schlosspark Lichterfelde vorbei kommt - zwei weiteren Gartenanlagen im Südwesten der Stadt; allerdings beide lange nicht so schön wie der Stadtpark. Theoretisch können Sie sogar von hier bis nach Potsdam laufen, immer am Kanal entlang bis zu dessen Mündung in die Havel am Griebnitzsee. 

Sedanstraße - Steglitz / U9 – S- Bahn Rathaus Steglitz -  Bus M82 – Bus X82 Stindestraße

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

News

Berlin in der Revolution 1918/19 – 09.November 2018-03.März 2019

Die Aufnahmen der Pressefotografen, insbesondere der Gebrüder Haeckel und von Willy Römer, erzählen fotografisch von der Revolution 1918/19. Ihre Aufnahmen sind auch als historische Quellen zu lesen, die etwa erkennen lassen, dass nicht nur Arbeiter und Soldaten Akteure der Revolution waren. Zugleich wird auf den Film wie auf die Unterhaltungskultur im Winter 1918/19 eingegangen, um ein authentischeres Bild von den Revolutionsmonaten und der bestehenden Parallelwelt zu vermitteln. Denn die teils kriegerische Gewalt gehörte ebenso dazu, wie die Lust an den Vergnügungen. Alle Infos – hier

Berlin 18/19 – 23.November 2018 – 19.Mai 2019

Die Sonderausstellung im Märkischen Museum widmet sich den Geschehnissen der Novemberrevolution in Berlin und ihren bis heute sichtbaren Nachwirkungen. Was passierte nach dem 9. November 1918 an der Spree? Wie sah der Revolutionsalltag der Berlinerinnen und Berliner aus? Welche Vorgeschichte hatte der Januaraufstand von 1919, und warum wurden im März desselben Jahres ganze Stadtviertel zum Bürgerkriegsgebiet? Die Sonderausstellung zeigt das großstädtische Leben in der Revolutionsphase und beleuchtet die Hintergründe der Gewalteskalation. Alle Infos - hier