Etwas versteckt in der Joachimstraße in Mitte ist der „Laden“ Teil eines Konzeptstores; die Macher von BuchholzBerlin  haben sich mit den Betreibern des „Lokal“ in der Linienstraße zusammengetan und bieten im Café und im Showroom regionales und saisonales Essen an, dazu Möbel und Accessoires aus regionalen Materialien. Fast alles, was Sie im Café benutzen, können Sie direkt nebenan gleich kaufen. Aber nicht nur die Holzprodukte sind käuflich, sondern auch das eingeweckte Gemüse, die Weine, das Brot.

 

Der Raum ist offen, man sitzt an großen Holztischen und schweren, aber bequemen Holzbänken oder Hockern. Im Sommer sitzt man nett im Gärtchen und könnte sich quasi die Kräuter für die Zupfsalate selbst aussuchen; regionaler geht es nicht.

 

Die Speisekarte ist klein und bietet neben einer Tagessuppe auch Fladenbrote mit wechselndem Belag, wir hatten z.B. Reh, Rotkohl und Crème Fraîche -  man merkt ja erst immer, wie gut eine solche Neukreation ist, wenn man sich beim Essen fragt, wieso nicht schon mal jemand vorher auf diese Idee gekommen ist. Die Portionsgrößen sind gut bemessen, mir war Suppe und ein kleines Fladenbrot fast schon zu viel. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es auch eine sehr verlockende Vesperplatte mit Käse, luftgetrocknetem Schinken und selbstgebackenem Brot. Dazu wird ein hervorragendes Olivenöl, Meersalz und Pfeffer gereicht.

 

Ein sehr schöner Ort des kulinarischen und haptischen Genusses ist da entstanden;  Danke dafür.

 

Joachimstraße 20- Mitte / 030 - 24 04 83 54 / Di – Sa 12:00 - 22:00 /  www.buchholzberlin.com / U8 Weinmeisterstraße – S-Bahn Hackescher Markt / Preise - €

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

News

1000x Berlin. Das Online-Portal zur Stadtgeschichte

1000 Fotografien aus den Sammlungen der Berliner Bezirksmuseen und des Stadtmuseums Berlin geben einen faszinierenden Einblick in die Stadtgeschichte. Aus Anlass des 100. Jubi­lä­ums von Groß-Ber­lin erzäh­len sie von einer Groß­stadt, die 1920 durch Par­laments­be­schluss aus Städ­ten, Landgemeinden und Gutsbezirken zusammen­gefügt wurde. 150 thematische Fotoserien zeigen, wie sich das Bild Berlins von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart verändert hat. Alle Infos – hier

 

Zu wenig Parfüm, zu viel Pfütze.“ Hans Baluschek zum 150. Geburtstag - 12.Mai - 27.September 2020

Hans Baluschek war scharfer Beobachter, brillanter Künstler und engagierter Chronist seiner Zeit. Schon früh konfrontierte der 1870 geborene Maler, Grafiker und Illustrator das Publikum mit ungewohnt realistischen Darstellungen des Berliner Lebens. Ihn interessierten die Folgen der Industrialisierung, die Lebensumstände des Proletariats, Armut, Hunger und Verwahrlosung in den unteren Gesellschaftsschichten einer großen Stadt. Zum 150. Geburtstag des Künstlers zeigt die Ausstellung im Bröhan-Museum nun einen umfassenden Überblick seines Werkes und spannt dabei einen Bogen vom Kaiserreich bis in die Jahre der Weimarer Republik. Alle Infos – hier.     

 

Stasi in Berlin – noch bis 31.Dezember 2020

Die Sonderausstellung „Stasi in Berlin“ der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen zeigt die Dimensionen der staatlichen Repression durch den Staatssicherheitsdienst der DDR sowohl in der Hauptstadt der DDR als auch in West-Berlin. Auf einem begehbaren, 160 qm großen Luftbild erkunden die Besucher mit Hilfe von Tablets zahlreiche Dienstobjekte und tausende konspirative Wohnungen. Fotos, Videos und Schriftstücke verdeutlichen das Ausmaß der Überwachung. Alle Infos – hier.

 

Fast Fashion – 27.September 2019 – 02. August 2020

Die Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode “ wirft einen kritischen Blick auf die Folgen des Modekonsums für Produzenten und Umwelt und regt die Besucher an, sich engagiert mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen. Alle Infos – hier